Polizisten staunten nicht schlecht

A7 bei Göttingen: Lkw-Fahrer trug nur Socken am Steuer und war mit bis zu 119 km/h unterwegs  

So saß der Fahrer am Steuer seines Sattelzuges: Er trug lediglich Socken.
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So saß der Fahrer am Steuer seines Sattelzuges: Er trug lediglich Socken.

Da staunten die Beamten nicht schlecht: Bei der Kontrolle eines Lastwagens an der Anschlussstelle Göttingen der A7 stellten sie mehrere erhebliche Verstöße fest.

Göttingen - Bei der Kontrolle am Sonntag (14.03.2021) gegen 11 Uhr stellten die Beamten der Autobahnpolizei Göttingen zunächst fest, dass der 41-jährige Fahrer kein festes Schuhwerk trug. Er saß nach Polizeiangaben lediglich mit Socken an den Füßen hinter dem Steuer seines Sattelzuges, was mit Blick auf die Vorschriften der Unfallverhütung verboten ist.

Weiterhin ermittelten die Beamten, dass der 41-Jährige nachweislich mehrere Tage ausschließlich durch in Deutschland unterwegs war und dabei auf seiner Fahrt von Nordrhein-Westfalen nach Hamburg in einer Vielzahl von Fällen erheblich die Geschwindigkeit überschritten hatte.

Die höchste in Deutschland aufgezeichnete Geschwindigkeit betrug 119 km/h, Sattelzüge dürfen jedoch maximal mit Tempo 80 fahren. Insgesamt wurden zwölf einzelne Verstöße innerhalb von drei Tagen festgestellt. Die jeweiligen Geschwindigkeiten werden von einem elektronischen Kontrollgerät aufgezeichnet. Der Bußgeldkatalog sieht in diesem Fall nach Abzug aller Toleranzen ein Bußgeld von insgesamt mindestens 820 Euro sowie ein Fahrverbot vor.

Hinzu kommen noch Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, bei denen ein weiteres Bußgeld in dreistelliger Höhe zu erwarten ist.

Die Weiterfahrt wurde dem Fahrzeugführer von den Beamten erst gestattet, nachdem er geeignetes Schuhwerk angezogen hatte. (Bernd Schlegel)

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