Logistik-Fachtagung: Göttingen ist Standort mit Zukunft

Gesprächsrunde: GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe (links) und Stefan David vom Ingenieurbüro Rinne berichteten während einer Resümee-Runde am neuen Logistikpark Siekanger auch über weitere in Planung befindliche Projekte. Foto: Schröter

Göttingen. Die Uni-Stadt ist für die Logistik-Branche ein Standort mit Zukunft. Das wurde bei einer Fachtagung in Göttingen deutlich.

Das Logistik- und Mobilitäts-Cluster Göttingen/Südniedersachsen und dessen Projektträgerin, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG), feierten mit der Veranstaltung einen vollen Erfolg: Etwa 100 Vertreter von Unternehmen der Logistik- und Verpackungsbranche sowie dem produzierenden Gewerbe waren aus ganz Deutschland angereist, um an der erstmals veranstalteten Tagung teilzunehmen. „Unser Ziel war es, den Logistik-Standort Göttingen zu präsentieren und die Teilnehmer miteinander ins Gespräch zu bringen“, sagte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Für die knapp achtstündige Veranstaltung hatte man deshalb auch ein umfangreiches Programm vorbereitet. Während der Begrüßungsrunde hatte Hans-Peter Wyderka, Referatsleiter Verkehrspolitik, Mobilität und Logistik beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zunächst die weitere Unterstützung des Logistikstandortes Göttingen seitens des Landes versichert. „In den kommenden Jahren wird ein Schwerpunkt auf die Förderung von nachhaltigen Logistiklösungen gelegt, vor allem in Bezug auf das Güterverkehrszentrum Göttingen“, sagte Wyderka.

In anschließenden Referaten sprachen Daniela Schneider von der Göttinger Kuka Roboter GmbH über „Outsourcing der weltweiten Ersatzteillogistik in der Mitte Deutschlands“, Thomas Paus von der Sartorius AG über das Joint Venture seines Unternehmens mit der Zufall logistics group und Zufall-Geschäftsführer Jürgen Wolpert über „Logistik als Erfolgsfaktor“.

Bei einer Exkursion per Bus konnten sich die Teilnehmer dann im Ersatzteil-Logistikcenter von Kuka sowie dem neuen Zufall-Logistikpark am Siekanger selbst ein Bild vom Logistikstandort Göttingen machen. Bei der abschließenden Resümee-Runde zeigten sich die meisten von ihnen angetan. „Das ist sehr beeindruckend, was hier in den vergangenen Jahren entstanden ist“, meinte beispielsweise Gerd-Jürgen Brooksnieder von der Bentheimer Eisenbahn.

„Ich freue mich sehr über die gelungene Veranstaltung und das positive Feedback der Teilnehmer“, sagte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. Nach diesem Erfolg stehe für sie jetzt schon fest, dass es im kommenden Jahr eine zweite Auflage der Logistik-Tagung Göttingen geben wird. (per)

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