Logistik-Unternehmen Zufall transportiert mehr Güter

Stellten die aktuellen Zahlen von Zufall vor: (von links) Dr. Gerhard Müller, Peter Müller-Kronberg, Jürgen Wolpert und Michael Tillner. Foto: Schröter

Göttingen. Das Göttinger Logistikunternehmen Zufall blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück.

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, weil wir unsere Planungen übertreffen konnten“, sagte der geschäftsführender Gesellschafter Peter Müller-Kronberg beim traditionellen Jahrespressegespräch der Zufall Logistics Group.

Insgesamt steigen die Umsatzerlöse des international tätigen Unternehmens im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent auf 281,8 Millionen Euro (2013: 271,7 Millionen). Die Anzahl der beförderten Sendungen wuchs von 4,1 Millionen auf 4,3 Millionen, was einem Plus von 3,6 Prozent entspricht.

„Der Geschäftsbereich Kontraktlogistik hat im Besonderen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen“, sagte Müller-Kronberg. Bei diesem Geschäftsfeld handelt es sich um langfristige Kooperationen zwischen einem Hersteller von Gütern und dem Logistikdienstleister, wobei dieser sowohl logistische als auch diverse andere Aufgaben übernimmt. Mit einem Anteil von 14,9 Prozent am Gesamtumsatz seien Umsatzerlöse von 41,9 Millionen Euro erzielt worden – ein Plus von 20,6 Prozent. „Dabei sind vor allem Bestandsgeschäfte wie beispielsweise unser Joint Venture mit Sartorius deutlich gewachsen“, ergänzte Geschäftsführer Jürgen Wolpert.

Auch die Geschäfte mit Nachtexpress-Dienstleistungen unter der Flagge der mittelständischen Kooperation Night Star Express (NSE) und die Landverkehre Deutschland und Europa entwickelten sich positiv. Während NSE ein Umsatz-Plus von 1,1 Millionen (4,5 Prozent) auf 25,3 Millionen Euro verzeichnete, stiegen bei den Landverkehren die Umsatzerlöse von 174,6 Millionen auf 177,8 Millionen Euro (plus 1,6 Prozent).

Nicht so gut sah es dagegen beim Geschäft mit Luft- und Seefracht aus. Hier verlor Zufall 6,3 Prozent und erwirtschafte 23,4 Millionen Euro Umsatz. In 2013 waren es noch 25,0 Millionen Euro gewesen. „Dieses Geschäftsfeld haben wird nicht in dem Maße im Fokus gehabt wie wir es hätten haben sollen“, gab sich der dritte Geschäftsführer Michael Tillner selbstkritisch. „Das ändert sich aber gerade, so dass wir davon ausgehen, dass wir in den Geschäftsbereichen Luft- und Seefracht künftig wieder wachsen werden.“ Bei der Zahl der Beschäftigten legte die Zufall logistics group an ihren acht Standorten im vergangenen Jahr deutlich zu. Sie stieg von 1791 um 4,2 Prozent auf 1866 – davon 1391 Vollzeitbeschäftigte. Am Firmensitz in Göttingen stieg die Anzahl der Beschäftigten um 50 von 396 auf aktuell 446. Die Zahl der Auszubildenden wuchs um drei von 135 auf 138.

Für das laufende Geschäftsjahr plant die Zufall-Geschäftsführung mit einem neuerlichen Umsatzwachstum von zwei Prozent.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.