Busfahrer krank

Einschränkungen im Busverkehr: In Göttingen gilt ab Montag ein Notfahrplan

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Viele Fahrer sind krank: Deshalb gibt es vom 14. bis 30. Januar Einschränkungen bei den Stadtbussen der Göttinger Verkehrsbetriebe.

Göttingen – 47 von 250 Fahrern der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) sind krank: Deshalb fahren die Stadtbusse von Montag, 14. Januar, bis Mittwoch, 30. Januar, nach einem Notfahrplan.

Deshalb müssen zwei Linien ausgedünnt werden. Zwei weitere Linien fallen aus. Hier die konkreten Einschränkungen auf einen Blick:

  • Linie 33 Holtenser Berg - Klinikum: nur noch im 60-Minuten Takt;
  • Linie 50 Ostviertel - Bahnhof: nur noch im 60-Minuten-Takt;
  • Linie 93 Nordcampus - Zentralcampus - Bahnhof: entfällt;
  • Linie S62 Zusatzverkehr Bovenden - Groß Ellershausen: entfällt.

Mit diesen Einschränkungen kann der Schüler- und Berufsverkehr

weitgehend frei von Störungen gehalten werden. Durch die verstärkten Krankheitsmeldungen musste bereits am Mittwoch der Linienverkehr eingeschränkt werden.

Der hohe Krankenstand besteht bereits seit mehreren Monaten. Insbesondere die Zahl der langfristig Erkrankten ist hoch. „Die Lücken sind nach der bereits langen Krankenwelle Ende des letzten Jahres sowie der gesetzlichen Regelungen zu Lenk- und Ruhezeiten nicht mehr mit Sonderschichten und Überstunden zu schließen“, heißt es in einer Mitteilung der GöVB. Die Zahl der Überstunden hat sich mittlerweile auf über 10.000 Stunden summiert. Um das Problem an der Wurzel zu packen, suchen die GöVB verstärkt nach Busfahrern.

Kontakt: Göttinger Verkehrsbetriebe, Gustav-Bielefeld-Straße 1, 37079 Göttingen, Telefon: 0551 38444-0.

Weitere Infos gibt es hier.

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