Kategorie Historische Gebäude

Lokhalle für Gebäude-Preis nominiert

Einzigartiges Gebäude aus besonderer Perspektive: Die Göttinger Lokhalle von einer fliegenden Kamera aufgenommen. Die Halle ist ein Veranstaltungszentrum. Im vorderen Teil ist das Cinemaxx untergebracht. Foto: Mehle

Göttingen. Sie begeisterte nicht nur am Wochenende den Sänger Johannes Oerding beim NDR-2-Soundcheck-Festival oder Stefan Raab beim Bundesvision Songcontest 2014: die Göttinger Lokhalle.

Das Veranstaltungszentrum, in dem Konzerte, aber auch Messen, Lesungen, Aktionärsversammlungen, Präsentationen und Parteitage stattfinden, ist nun für den Location Award 2015 nominiert worden, in der Kategorie „Historische Locations & Locations der Industriekultur“.

Die jetzige Halle wurde 1917 als Lokrichthalle und -werkstatt gebaut. Hier wurden vor allem größere Reparaturen an Dampflokomotiven ausgeführt, die meist auf der Nord-Süd-Strecke fuhren. Das Ausbesserungswerk wurde 1976 geschlossen.

Fast zwei Jahrzehnte lag das Gelände brach. Einige Gebäude wurden abgerissen. Die Lokhalle blieb stehen und wurde umgebaut, 1996 wurde im nördlichen Teil der Halle ein Kino eröffnet. Die Veranstaltungsfläche im südlichen Bereich der eröffnete im Dezember 1998.

Die gesamte Tageslichthalle hat eine Fläche von 9.400 Quadratmeter, ist also größer als ein Fußballfeld. Die große Lokhalle ist aufgeteilt in drei Teile, die mit bis zu 40 Tonnen schweren Gerät zu befahren sind. (tko)

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