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Corona-Kontaktverfolgung: Niedersachsen steigt bei Luca-App aus

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Luca-App
Die Luca-App steht in Niedersachsen vor dem Aus. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa

Mehrere Bundesländer haben die Verträge mit der Luca-App schon gekündigt, nun soll Niedersachsen nachziehen. Die App zur Corona-Kontaktverfolgung ist umstritten.

Göttingen – Wie schon mehrere andere Bundesländer verzichtet nun auch Niedersachsen auf die Luca-App zur Corona-Kontaktnachverfolgung. Das kündigte Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann am Donnerstag in Hannover an.

„Wir verlassen uns im Wesentlichen auf die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App“, sagte der CDU-Politiker. Die Lizenz läuft Ende März aus. Auch Hessen steigt bei der Luca-App zur Corona-Kontaktverfolgung aus.

Niedersachsen steigt bei umstrittener Luca-App aus

An der Luca-App hatte es immer wieder Kritik gegeben. Skeptiker störten sich vor allem an der zentralen Datenspeicherung. Zudem sorgte ein Fall in Mainz für Aufsehen, bei dem die Polizei die Daten aus der Luca-App von Gästen widerrechtlich über das Gesundheitsamt abfragen ließ.

Niedersachsen hatte den Vertrag für die Luca-App im Frühjahr 2021 abgeschlossen. Für die einjährige Nutzung wurden inklusive Nebenkosten rund drei Millionen Euro fällig. Die Gesundheitsämter hatten die Luca-App zuletzt nur noch vereinzelt genutzt. (lrg/dpa)

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