Maschine wird in München stationiert

Lufthansa: Bald fliegt wieder ein "Göttingen"-Airbus um die ganze Welt

Lufthansa erhielt ihren ersten Airbus A350-900 im Herbst 2016: Jetzt startete ein Exemplar dieses Typs, das in Kürze auf den Namen "Göttingen" getauft wird, zu Probeflügen in Toulouse. Foto: A. Doumenjou/Master Films/Airbus/nh
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Lufthansa erhielt ihren ersten Airbus A350-900 im Herbst 2016: Jetzt startete ein Exemplar des Typs, der in Kürze auf den Namen „Göttingen“ getauft werden soll, zu einem Probeflug in Toulouse.

Nach fast fünf Jahren Pause gibt es in Kürze wieder eine Lufthansa-Maschine mit dem Namen „Göttingen“. Ein Airbus A350 in Toulouse wurde bei einem Testflug gesichtet.

Damit ist die Uni-Stadt wieder auf einem Langstrecken-Jet vertreten. Der moderne A350-900 wird das Kennzeichen D-AIXN bekommen und am Flughafen in München stationiert. Bis zur Übergabe an Lufthansa ist die Maschine mit der Kennung F-WZGW, einer Art roten Nummer für Flugzeuge, unterwegs. Derzeit betreibt die Kranich-Airline zwölf der Maschinen mit 293 beziehungsweise 319 Sitzplätzen. Weitere Flugzeuge sollen bald hinzukommen.

Sie sollen nach und nach die Exemplare der in die Jahre gekommenen A340-Flotte ersetzen. Lufthansa setzt die A350 ab München beispielsweise zu Flügen nach Nordamerika ein. Der Flieger ist knapp 67 Meter lang und hat eine Reichweite von bis zu 15 000 Kilometern.

Dieser Beitrag stammt von der Video-Plattform Glomex und wurde nicht von HNA.de erstellt.

Die A350 wurde laut Online-Lexikon Wikipedia als Konkurrenzmodell zur Boeing 777 und zur Boeing 787 (Dreamliner) entwickelt. Die Neuentwicklung hat im Gegensatz zur A340 und zum A380 nur zwei Triebwerke und gilt damit als besonders sparsam im Kerosinverbrauch, was inzwischen für die Fluggesellschaften von besonderer Bedeutung ist, um die Betriebskosten zu senken. An der Produktion des A350 sind auch viele deutsche Airbus-Standorte beteiligt: Sie bauen unter anderem Sektionen des Rumpfes, das Seitenleitwerk und die Kabineneinrichtung.

„Göttingen“ hieß zuvor beispielsweise ein Airbus A340-300 mit dem Kennzeichen D-AIGF, der im Mai 1994 ausgeliefert und im März 2014 ausgemustert wurde, berichtet Redakteur Udo Lanz aus der Oberpfalz, der sich für die Flotte der Lufthansa interessiert. Davor trugen bereits eine Boeing 737-200 und eine Boeing 737-100 der Lufthansa den Namen der Uni-Stadt. Auch ein Airbus A321-200 trug bereits den Namen der Uni-Stadt.

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