Rettungshubschrauber

Luftretter hoben mehr als 800 Mal ab: DRF fordert weitere Optimierung

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Ein Hubschrauber vom Typ H145: Die Göttinger Luftretter sind an der Universitätsmedizin stationiert.

Zu 818 Einsätzen starteten im ersten Halbjahr die Besatzungen der DRF Luftrettung am Standort in Göttingen. Damit liegt die Zahl der Flüge von Christoph 44 leicht über dem Vorjahresniveau.

Im gesamten Jahr 2018 waren es 1584 Flüge. Die DRF Luftrettung, die die Göttinger Station betreibt, fordert unterdessen eine Verbesserung der Alarmierungsstrategie.

Derzeit werde von den Leitstellen in der Regel das Rettungsmittel alarmiert, das am schnellsten beim Patienten ist, so die DRF Luftrettung. 

Das Problem: „Wertvolle Minuten verstreichen beispielsweise, wenn der Hubschrauber erst nach Eintreffen eines bodengebundenen Notarztes für den Transport in eine Spezialklinik alarmiert wird“, erläutert Dr. Peter Huber vom Vorstand der DRF Luftrettung. 

Patienten müssen besonders schnell in einer geeigneten Klinik betreut werden

Dabei komme es bei einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma darauf an, dass der Patient besonders schnell in einer „am besten geeigneten Klinik“ betreut wird. 

Deshalb setzt sich die Luftrettung für eine Umstellung auf eine neue Alarmierungs-Strategie ein, bei der neben der Einhaltung der Hilfsfrist auch auf die optimale Krankenhaus-Behandlung Wert gelegt wird.

Der Göttinger Rettungshubschrauber ist an der Universitätsmedizin stationiert. Das Einsatzgebiet von Christoph 44 umfasst die Bereiche Göttingen, Northeim, Osterode sowie Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra-Meißner. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreicht der Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten. 

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