Mal wieder in Göttingen

„Ma‘alot Quintett“: Holzbläser treten bei Aulakonzert in Göttingen auf

Tritt bei den Aulakonzerten auf: Das Holzbläserquintett Ma‘alot Quintett.
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Tritt bei den Aulakonzerten auf: Das Holzbläserquintett Ma‘alot Quintett.

Die Göttinger Kammermusikgesellschaft präsentiert am Sonntag, 14. November, das zweite Konzert der Aulakonzerte 2021/22, die in dieser Saison dem Thema „Surprise“ gewidmet sind.

Göttingen – Das Konzert findet in zwei Aufführungen mit jeweils reduzierter Publikumszahl ohne Pause ab 17 Uhr und ab 19.30 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz statt. Es musiziert das mit etlichen Preisen ausgezeichnete Holzbläserquintett „Ma‘alot Quintett“, das früher bereits einmal in Göttingen zu Gast war; dieses mal erweitert um Klavier zum Sextett.

In dieser Besetzung spielen Stephanie Winker (Flöte), Christian Wetzel (Oboe), Ulf-Guido Schäfer (Klarinette), Sibylle Mahni (Horn), Volker Tessmann (Fagott) sowie der von der FAZ einmal als „musikalischer Seelenmaler“ bezeichnete Markus Becker am Klavier.

Auf dem Programm stehen französische, traditionell durch Bläserklangfarben inspirierte Kompositionen, sowie die kammermusikalische Variante eines Mozartkonzerts:

  • Darius Milhaud (1892–1974): „La cheminée du Roi René“ für Bläserquintett, op. 205. In dieser ursprünglich als Filmmusik konzipierten mittelalterlichen Liebesgeschichte wird in sieben Sätzen musiziert, gefeiert, jongliert und geliebt.
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Konzert für Klavier G-Dur KV 453. Ulf-Guido Schäfer, Klarinettist des Ma‘alot, hat als geschickter Arrangeur dieses Konzert für Klavier und Bläserquintett eingerichtet, was sich anbot, weil Mozart bereits im Original die Bläser in ihrer eigenen Klangpracht mit wunderbaren Dialogen, korrespondierend mit dem Soloklavier, bedacht hat.
  • Francis Poulenc (1899–1963): Sextett für Klavier und Bläserquintett op.100 (1932/39). Poulenc bezeichnete sein Sextett selbst als „Kammermusik der direktesten Art - eine Hommage an die Blasinstrumente, die ich schätze, seit ich begonnen habe zu komponieren.“

Der Vorverkauf läuft über Reservix für einen Einheitspreis von 25 Euro plus 2 Euro Vorverkaufsgebühr unter der folgenden Adresse: zu.hna.de/konz1121

Abonnenten, die das wegen Corona ausgefallene Konzert 2020 bereits bezahlt hatten, können sich hier einen 0-Euro-Sitzplatz buchen, da die ursprüngliche Sitzordnung nicht eingehalten werden kann. Restkarten gibt es außerdem an der Abendkasse in der Aula. Für Schüler und Studenten gibt es Ermäßigungen. Es gelten die 3G-Regel. (Paul Bröker)

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