Mahnwache des rechten Freundeskreises in Göttingen

Auseinandersetzungen an der Absperrung vor dem Bahnhof in Göttingen: Bei der Mahnwache des rechten Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen im August 2016 wurden insgesamt sieben Beamte verletzt.

Göttingen. Der rechte „Freundeskreis" wird am Samstag, 11. Februar, wieder in Göttingen demonstrieren.

Zwei Tage nach dem Großeinsatz der Polizei gegen die radikal-islamistische Szene in Göttingen will der als äußerst rechts geltende „Freundeskreis Thüringen-Niedersachsen“ erneut in der Universitätsstadt demonstrieren.

Eine Privatperson habe für Sonnabend eine „Mahnwache“ auf dem Bahnhofsvorplatz unter dem Titel „Gemeinsam für Deutschland“ angemeldet, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Versammlung sei bestätigt worden. Zuvor hatte der „Freundeskreis“ bereits für den 1. April eine Demonstration durch Göttingen angekündigt, auch andere rechtsextremistische Organisationen rufen dazu auf. In der Vergangenheit gab es bei Versammlungen des „Freundeskreises“ immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Neonazis, linken Gegendemonstranten und der Polizei.

Keine Gegendemo

Zwar sei, laut Polizeiangaben, keine Gegendemonstration angemeldet, man rechne aber angesichts der Erfahrungen aus den vergangenen Einsätzen mit einer großen Menschenansammlung. Die Göttinger Polizei geht von Verkehrsbehinderungen am Bahnhofsvorplatz und an der Berliner Straße am Samstag aus. Wegen der Veranstaltung wird der Parkplatz vor dem Bahnhof ab 8 Uhr gesperrt. Bahnhofsbesucher müssen daher auf der Bahnhofsrückseite parken.

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