Lichtenberg-Poetikvorlesungen

Romanautor Marcel Beyer liest in Göttingen

Marcel Beyer Foto: privat

Göttingen. Die Göttinger Poetikdozentur ist nach drei Jahren Pause zurück - nun als Lichtenberg-Poetikvorlesungen. Am heutigen Mittwoch, 12. November, und am Donnerstag, 13. November, liest jeweils um 20 Uhr der Romanautor, Essayist und Lyriker Marcel Beyer in der Aula am Wilhelmsplatz.

Die Göttinger Poetikdozentur ist nach drei Jahren Pause zurück - nun als Lichtenberg-Poetikvorlesungen. Am Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. November, liest jeweils um 20 Uhr der Romanautor, Essayist und Lyriker Marcel Beyer in der Aula am Wilhelmsplatz. Im Anschluss an die Donnerstags-Vorlesung gibt es einen kleinen Empfang.

Beyer, der laut Hubert Spiegel (FAZ) zu den „besten deutschsprachigen Autoren“ gehört, erhielt für Werke wie „Flughunde“, „Kaltenburg“ und „Graphit“ diverse Preise und Auszeichnungen. Damit sieht ihn auch das Literarische Zentrum Göttingen als Veranstalter laut Pressemitteilung „fraglos als einen würdigen Nachfolger von ehemaligen Poetikdozenten wie Navid Kermani und Felicitas Hoppe“.

Beyer wird sich im Rahmen seiner Poetikvorlesungen - angeregt von Friedrich Dürrenmatts „Stoffen“ - zu „Webfehlern“ und „Löchern“ äußern: Auf welche Weise entstehen die Webgeflechte von Romanen und Gedichten? Ist der Ursprung des Gewebes das Fehlerhafte, das Loch, um das herum sich das Geschriebene wie eine Art Flicken legen muss? Auch will der Romanautor und Essayist Bezug auf Christians Enzensbeger Neu-Übersetzung von „Alice im Wunderland“, Georges Perec, Cécile Wajsbrot und Elke Heidenreich nehmen. (jap)

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