Neue Auflagen könnten zu wirtschaftlichen Notlagen führen

Masken-Pflicht: SPD Göttingen fordert mehr Unterstützung für Bedürftige

Das Tragen von FFP2- oder OP-Masken.
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Das Tragen von FFP2- oder OP-Masken ist beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr Pflicht.

Im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen sind OP- oder FFP2-Masken ab sofort Pflicht. Die Göttinger SPD fordert deshalb mehr Unterstützung für Bedürftige.

Göttingen – Nach Ansicht der Sozialdemokraten führt vielen Göttingern die neue Auflage zu wirtschaftlichen Notlagen, da die Corona-Pandemie finanzschwache Menschen besonders hart treffe, heißt es in einer Mitteilung der Göttinger SPD-Ratsfraktion.

Daher fordert die Fraktion FFP2-Masken und zusätzliche Finanzmittel für Menschen mit geringem oder ohne Einkommen. „Menschen mit einem kleinen Geldbeutel leiden besonders in der Corona-Krise unter finanziellen Problemen. Zusätzliche Ausgaben für Desinfektionsmittel oder FFP2-Masken belasten das Budget sehr“, sagt Insa Wiethaup, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Sozialausschussvorsitzender Dr. Klaus-Peter Hermann ergänzt: „Wir fordern die Stadt auf, kurzfristig und unorthodox zu handeln, damit auch dieser Personenkreis sich selbst und seine Kontaktpersonen sicher vor einer Ansteckung schützen kann.“

Solange es keine einheitliche Regelung durch die Bundesregierung gebe, müsse die Stadt Göttingen für alle Sozial-Card-Inhaber schnell die ausreichende Versorgung mit den erforderlichen Masken regeln, so die Sozialdemokraten.  (Carolin Eberth)

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