Regelungen in Stadt und Landkreis Göttingen

Maskenpflicht: Es gelten strenge Auflagen

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Die Maskenpficht besteht: Außerdem müssen auch am Maifeiertag die geltenden Abstands- und Hygi eneregeln eingehalten werden.

Seit dieser Woche gilt die sogenannte Maskenpflicht. Das heißt: In bestimmten Einrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung mit Tuch, Schal oder Stoffmaske obligatorisch, berichten Stadt und Landkreis Göttingen.

Jeder ist verpflichtet, selbst für die Ausstattung mit einer Maske zu sorgen. Einmal-Masken sind beispielsweise in Apotheken erhältlich.

Verordnung des Landes Niedersachsen

Die Maskenpflicht gilt per Landesverordnunglaut Pressemitteilung inbesondere für folgende Bereiche:

  • Maskenpficht besteht bei Besuchen in Geschäften und Einkaufscentern;
  • Masken sind zudem bei Besuchen in folgenden Geschäften, Betrieben und Einrichtungen Pflicht: Lebensmittel- und Getränkehandel; Wochenmärkte und Hofläden; Abhol- und Liederdienste; Bau- und Gartenmärkte; Blumenhandel; Tierbedarfshandel; Brief- und Versandhandel; Poststellen; Tankstellen; Kraftfahrzeug- und Fahrradhandel; Kfz- und Fahrradwerkstätten; Reinigungen; Zeitungsverkaufsstellen; Waschsalons; Verkaufsstellen für ÖPNV-Tickets; Blumenläden; Autowaschanlagen und – ab Montag, 4. Mai, unter Auflagen – Frisöre (nur der Frisör selbst muss eine Maske tragen, nicht die Kunde).
  • Maskenpflicht besteht auch bei Fahrten mit öffentliche Verkehrsmittel inklusive der Haltestellen und Aufenthaltsbereiche

Ergänzende Maskenpflicht in Stadt und Landkreis Göttingen

Ergänzend besteht in Stadt und Landkreis Göttingen die Maskenpflicht bei folgenden Einrichtungen:

  • in Krankenhäusern, Heimen, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • bei Arztbesuchen und medizinische Behandlungen (ambulant und stationär, psychotherapeutisch, zahnmedizinisch, heilberuflich) sowie Hebammenleistungen und Besuche bei Ergotherapie und Osteopathie
  • bei Besuchen in Einrichtungen und Dienststellen des Landkreises und aller Dienststellen der Städte und Gemeinden
  • für das Bringen oder Abholen von Kindern zum Präsenzunterricht an Schulen oder zur Notbetreuung, ebenso bei Kindertageseinrichtungen, aber nur auf dem jeweiligen Grundstück der Kita bzw. Schule
  • für das Abholen von Speisen und Getränken beim Außer-Haus-Verkauf von Restaurants und Imbissen.
  • auf Schulgrundstücken und in Schulgebäuden außerhalb von Unterrichts- und Verwaltungsräumen, also auf den Fluren, auf dem Schulhof und überall dort, wo der Mindestabstand nicht immer einzuhalten ist.
  • Einzelne Regelungen haben bei Betroffenen verstärkt zu Nachfragen geführt. Daraus hat sich ein Anpassungsbedarf ergeben. Deshalb gibt es in der kommenden Woche eine Neuregelung. Bis dahin gilt, dass Kita-Kinder keine Maske tragen müssen, auch wenn sie das 6. Lebensjahr vollendet haben.
  • Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie Menschen mit Vorerkrankungen, die das Atmen erschweren. Eine Bescheinigung beziehungsweise ein Attest des Arztes sollte dies ausdrücklich dokumentieren. Für Beschäftigte beispielsweise im Einzelhandel oder in öffentlichen Einrichtungen wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Die Entscheidung obliegt dem jeweiligen Arbeitgeber.

Von Bernd Schlegel

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