27 Monate Haft

Maurer nach Vergewaltigung vom Landgericht Göttingen verurteilt 

Symbolfoto: bsc

Göttingen. Das Landgericht Göttingen hat einen 35-jährigen Maurer wegen Vergewaltigung einer stark alkoholisierten Frau zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Nach Angaben eines Justizsprechers folgte das Gericht damit gleich lautenden Anträgen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Zuvor hatten die Verfahrensbeteiligten im Rahmen einer Verständigung eine Absprache darüber getroffen, welches Strafmaß der Angeklagte im Fall eines Geständnisses zu erwarten hätte.

Der Angeklagte hatte daraufhin gestanden, im November 2014 eine ebenfalls aus Polen stammende Bekannte im Vorraum einer Göttinger Bank vergewaltigt zu haben.

Eine Überwachungskamera hatte damals das Tatgeschehen aufgezeichnet. Das Gericht stand bei dem Verfahren allerdings vor dem Problem, dass es das Opfer nicht befragen konnte. Trotz intensiver Bemühungen konnte die Justiz keine ladungsfähige Anschrift der aus Polen stammenden Zeugin ermitteln. Auch Nachforschungen bei den Bahnhofsmissionen in Berlin und Warschau brachten keinen Erfolg.

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