Mautprellerei auf A 38: Hohe Strafe für Lkw-Fahrer

Überprüfung: Das Bundesamt für den Güterverkehr ist für die Kontrolle der Maut zuständig. Foto: dpa

Göttingen/Heiligenstadt. Ein britischer Lkw-Fahrer musste wegen Mautprellerei am Donnerstag auf der Autobahn 38 tief in die Tasche greifen.

Aufgefallen war der Lkw des 45-Jährigen Mannes der Autobahnpolizei, weil dieser auf dem Standstreifen hielt.

Der Fahrer konnte jedoch keinen Grund für sein Halten im Eichsfeld nennen. Auf dem nächsten Parkplatz gab es eine Kontrolle. Bei der Auswertung des digitalen Kontrollgerätes wurde nur eine Standzeit von einer Minute auf dem Standstreifen festgestellt. Deshalb drückten die Beamten ein Auge zu und verwarnten den Mann mündlich. Auch sonst war mit dem Fahrzeug und der Ladung alles vorschriftsmäßig.

Zufällig war ein Fahrzeug des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) zur gleichen Zeit auf dem Parkplatz unterwegs und überprüfte die Einhaltung der Mautgebühren. Dabei wurde festgestellt, dass er keine Maut bezahlt hatte.

Somit hatte der Fahrer zwar aus polizeilicher Sicht Glück. Pech für ihn war aber nun, dass er für die gefahrene Strecke von Dresden bis ins Eichsfeld 43,07 Euro Maut nachbezahlen musste. Zusätzlich erwartet ihn eine Strafe in Höhe von 277 Euro wegen „Mautprellerei”. Als Begründung gab er an, dass seine Bezahlkarte defekt sei. Daher habe er nicht zahlen können. Er hatte allerdings zwei weitere funktionstüchtige Kreditkarten sowie Bargeld in ausreichender Menge dabei. (bsc)

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