Klare Mehrheit im zweiten Wahlgang

Mediziner Dr. Philippi geht im Bereich Göttingen für die SPD in die Bundestagswahl

Dr. Andreas Philippi (SPD)
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Geht im Wahlkreis Göttingen für die SPD als Direktkandidat ins Rennen: Dr. Andreas Philippi.

Dr. Andreas Philippi ist der SPD-Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Göttingen. Für den Herzberger Mediziner stimmten im zweiten Wahlgang 40 Delegierte (62,5 Prozent).

Göttingen/Herzberg – Auf seine Mitbewerberin Dr. Andrea Bindig aus Göttingen) entfielen 24 Stimmen (37,5 Prozent). Philippi könnte damit zum Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann werden. Philippi (55) freut sich über das Votum. „Ich bin stolz darauf, jetzt mit offiziellem Auftrag für die SPD in den Wahlkampf zu ziehen.“

Der langjährige Kommunalpolitiker ist Präsident des DRK-Kreisverbands Osterode, Aufsichtsratsmitglied der Kreiswohnbau Osterode/Göttingen und Vorstandsmitglied der Gesundheitsregion Göttingen-Südniedersachsen. Als Facharzt für Chirurgie praktiziert Philippi im Medizinischen Versorgungszentrum an der Klinik in Herzberg. In den vergangenen Wochen war er häufig in Senioreneinrichtungen unterwegs, um gegen Corona zu impfen. Beim ersten Wahlgang im Februar hatte keiner der drei Bewerber für die SPD-Kandidatur die erforderliche Mehrheit erhalten. Deshalb war ein zweiter Wahlgang erforderlich. Dr. Philippi: „Ich will mich als Nachfolger von Thomas Oppermann mit Nachdruck dafür einsetzen, dass so viel Menschen wie möglich mit einer Corona-Impfung geschützt werden.“

Mitbewerber um das Direktmandat im Wahlkreis 53 sind Fritz Güntzler (CDU), Jürgen Trittin (Grüne) und Konstantin Kuhle (FDP). (Bernd Schlegel)

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