Sponsoren-Lauf am Göttigner Kiessee

Mehr als 4000 Teilnehmer beim Lichterlauf für Elternhaus Göttingen

+
Da war es noch hell: Der erste Göttinger Lichterlauf für das Elternhaus des krebskranken Kindes rund um den Kiessee lockte 2000 Teilnehmer und Spender an. Später am Abend sorgten Lichteffekte für eine fantastische Atmosphäre.

Göttingen. Riesenerfolg für die Veranstalter des Lichterlaufs, bei dem Samstag gut 2000 Teilnehmer zugunsten des Elternhauses für das krebskranke Kind am Kiessee liefen.

„Wir sind total überwältigt angesichts dieser großartigen Teilnehmerresonanz und der Spendenbereitschaft der Menschen“, konnten Elternhaus-Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne und die Vorsitzende des Trägervereins Elternhilfe für das krebskranke Kind, Susanne Schulze-Konopka, ihr Glück kaum fassen.

Die monatelangen Vorbereitungen des Organisationsteams, in das sich Menschen einbrachten, die schon an vielen Großveranstaltungen mitgewirkt und dort reichlich Erfahrungen gesammelt hatten, hätten sich ausgezahlt.

„Ziel dieser Veranstaltung ist es, ein Zeichen zu setzen und ein Licht hinaus zu tragen in die Region, aber auch nach Niedersachsen und vielleicht sogar nach ganz Deutschland“, sagte Andreas Lindemeier, der von der Bühne aus mit TV-Moderator Dennie Klose den Lauf kommentierte und ebenso sachkundig wie humorvoll für Stimmung sorgte. Den Startschuss übrigens gab die Basketball-Legende Wilbert Olinde, der sich am Wochenende mit der 1980er-ASC-Meistermannschaft traf.

Auch wenn einige ehrgeizige Athleten am Start waren und ordentlich Gas gaben, ging es beim Lichterlauf nicht um Zeiten und Platzierungen. Vielmehr sollten die Teilnehmer in einer eindrucksvollen Atmosphäre laufen oder walken können. Und genau dafür hatten die Veranstalter optimale Voraussetzungen geschaffen. Neben eindrucksvollen Lichteffekten wie Laserteppichen und Schwarzlichtpassagen, die nach Einbruch der Dunkelheit die Laufstrecke und den Kiessee verzauberten, bekamen die Aktiven auch akustisch etwas geboten: 18 Bands und Solisten aus der Region machten auf den zehn Bühnen Musik, die an der Stecke verteilt waren – von Alphornmusik über Klezmer, Skiffle, Country, Schotten-Rock, Saxophon-Groove, Percussion bis zum Liedermacher reichte die Bandbreite.

Einsatzkräfte im Laufeinsatz: Auch ehrenamtliche Retter beteiligten sich am Lichterlauf für das Elternhaus rund um den Göttinger Kiessee.

„Fast 2000 Voranmeldungen zeigen, was Göttingen für eine tolle Stadt ist“, lobte der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, der mit seinem SPD-Bundestagskollegen Thomas Oppermann die Schirmherrschaft für den Lichterlauf übernommen hatte und sich selbst unter die Läufer mischte. „Das Elternhaus für das krebskranke Kinde macht eine großartige Arbeit“, begründete Oppermann sein Engagement. „Es muss ganz einfach unterstützt werden, weil es Menschen in schwierigen Situationen ein wichtiges Stück Lebensqualität gibt“.

Wie viel Geld am Ende für die Arbeit des Elternhauses Göttingen zusammengekommen ist, stand am Samstag nicht fest. Schließlich war es allen Teilnehmern selbst überlassen, ob sie sich einen Sponsor suchen wollten, der ihre Runden bezahlt, oder ob sie selbst einen Betrag spenden.

Mehrere tausend Teilnehmer beim Lichterlauf für das Göttinger Elternhaus

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.