BUND-Kreisgruppe Göttingen ruft zur Ansaat von Wildblumenwiesen auf

Mehr Blumen für mehr Bienen

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Hohe Blütenvielfalt und dichter Bestand: Wildblumenwiesen sollen bedrohten Wildbienen in der Region helfen.

Göttingen. Die Kreisgruppe Göttingen im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat alle Bürger in der Region aufgerufen, Wildblumenwiesen anzusäen, um neue Nahrungsangebote für bedrohte Wildbienen zu schaffen.

Wie der BUND erläutert, sind Wildbienen nicht nur als Blütenbestäuber für viele Wildpflanzen wichtig, sondern auch für Nutzfrüchte wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren oder Himbeeren. Doch der Verlust naturnaher und strukturreicher Lebensräumen führe zu einem starken Rückgang vieler Wildbienenpopulationen.

„Wildblumenwiesen zeichnen sich durch eine besonders hohe Blütenvielfalt und einen äußerst dichten Bestand auf. Sie stellen daher ein Eldorado für die Wildbiene dar, welche auf blütenreiche Habitate angewiesen ist“ erklärt Ann-Kathrin Schmidt von der BUND- Kreisgruppen Göttingen. Die Aussaat von Wildblumen sei daher ein wesentlicher Ansatz zur Verbesserung der Lebensraumsituation heimischer Wildbienen. Jeder, der eine ungenutzte Grünfläche oder ein altes Beet habe, könne dabei mitmachen. Im Fachhandel oder im BUND-Laden (www.BUNDladen.de) könnten geeignete Wildbienen-Samenmischungen erworben werden.

Der Aufruf richtet sich auch an Kindergärten. Ehrenamtliche Mitarbeiter haben dazu das kindgerechtes Bienen-Paket „Dings…Maja“ zusammengestellt, das neben einer Samenmischung auch Bastel-Materialien und -Anleitungen sowie Rezeptideen enthält, um Kindern die Bedeutung der Bienen auf spielerische Weise näher zu bringen. (p)

www.bund-goettingen.de

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