Fachstelle schließt sich Forderungen an

Mehr Einsatz für Suchtprävention

Das Team der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Göttingen fordert von der Politik Unterstützung für die Suchtprävention.
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Das Team der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Göttingen fordert von der Politik Unterstützung für die Suchtprävention.

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention des Diakonieverbandes des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen fordert mehr Einsatz der Politik für die Suchtprävention.

Göttingen – Damit schließt sich die Fachstelle der Forderungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) an.

„Es gibt nachweisbar wirksam präventive, gesundheitsfördernde Angebote auf personeller Ebene, aber für ein gesundes und suchtfreies Leben sollten auch die Rahmenbedingungen und Regularien stimmen. Nur wenn beides Hand in Hand geht, stimmt das Gesamtpaket“, sagt Esra Jess, Präventionsfachkraft der Göttinger Fachstelle.

Demnach fordern der DHS und die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention eine Preiserhöhung für alkoholische Getränke und die Regulierung des Alkoholkonsums in der Öffentlichkeit. Die Verfügbarkeit von Tabak und Glücksspielen solle eingeschränkt sowie Werbung für solche Produkte verboten werden.

Zudem fordern beide Organisationen, dass internetbezogene Angebote mit „Suchtpotential“ durch eine höhere Altersfreigabe gekennzeichnet werden sowie eine Trennung von Computer- und Glücksspielen – besonders Kinder und Jugendliche seien von der Werbung und der ständigen Verfügbarkeit von Glücksspielen stark beeinflusst.

Mehr Infos und Beratung gibt es bei der Göttinger Fachstelle für Sucht und Suchtprävention unter Tel. 0551 /7 20 51 oder online bei der Fachstelle. Die Stellungnahme der DHS ist hier verfügbar. (ter)

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