Mehr Geburten, weniger Tote

Marie und Paul waren die beliebtesten Namen für Neugeborene in Göttingen

Mehr Babys als im Vorjahr: Das weist die Göttinger Standesamt-Statistik aus. Archivfoto: Hörcher

Göttingen. 2014 wurden in Göttingen deutlich mehr Kinder geboren als im Vorjahr, auch die Zahl der Eheschließungen ist gestiegen, gleichzeitig sank die Zahl der Sterbefälle leicht.

Das sagt die vorläufige Jahresstatistik des Standesamtes Göttingen aus. Demnach kamen voriges Jahr 2564 Kinder in Göttingen zur Welt, davon waren 1246 Mädchen. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Geburten bei 2269.

Wie in den Vorjahren entschieden sich bei den Mädchen die meisten Eltern für die Vornamen Marie, Sophie und Emma. Favoriten bei den Jungen waren Paul und Elias sowie neuerdings Noah.

Die Beamtinnen des Standesamtes beurkundeten 504 Ehen und damit über 70 mehr als im Vorjahr. Für den Schritt in eine Lebenspartnerschaft entschieden sich 17 Paare. 2013 waren es acht gewesen.

2194 Todesfälle mussten 2014 registriert werden. 2013 lag die Zahl bei 2274 Sterbefällen. Die Anzahl der Kirchenaustritte nahm mit 1027 gegenüber 786 im Vorjahr erneut deutlich zu.

Bei den Geburten und Sterbefälle ist zu berücksichtigen, dass die Statistik auch Personen ohne Wohnsitz in Göttingen registriert, weil auch Frauen von außerhalb in Göttinger Geburtshäusern oder Kliniken entbinden oder Menschen von außerhalb in Göttinger Einrichtungen versterben. (p)

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