Mehr Möglichkeiten für viele Fußballer - SVG-Kunstrasenplatz eröffnet

Einweihung Kunstrasenplatz SVG Göttingen: Reden vor dem Spiel: Von links mit den Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler, Thomas Oppermann, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Reinhold Napp (SVG-Vorsitzender), Rainer Hald (Sparkassen-Vorstandvorsitzender), Karl Würzberg (2. SVG-Vorsitzender). Foto: Schröter 

Göttingen. Die Spielvereinigung (SVG) Göttingen hat einen neuen Kunstrasenplatz. Am Samstag wurde der Platz auf dem Vereinsgelände am Sandweg hinter dem Stadion eingeweiht.

Träger des knapp 500 000 Euro teuren Projekts, in dessen Rahmen der alte Ascheplatz abgetragen wurde und der moderne neue Platz entstand, ist die stadteigene Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF). Die SVG selbst beteiligte sich mit rund 40 000 Euro an den Umbaukosten.

Der alte Hartplatz war in die Jahre gekommen war vor allem nach Regenfällen lange nicht bespielbar und im Sommer oft betonhart.

„Auch wenn dieser Platz vorrangig für die Nutzung durch die SVG vorgesehen ist, vergrößert er doch wieder einmal das Angebot der Stadt und der GöSF“, sagte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler.

Der SVG-Vorsitzende Reinhold Napp bedankte sich für die Umgestaltung des alten Hartplatzes in ein modernes Trainingsgelände. „Wir freuen uns ganz besonders für unsere Kinder und Jugendlichen, die hier künftig in angemessenen Rahmen trainieren und spielen können.“

Lob kam vom Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU), der wie sein SPD-Kollege Thomas Oppermann an einem Freundschaftsspiel zweier Promi-Teams – Lokalpatrioten gegen SVG-Oldies – teilnahm. „In Zeiten finanzieller Not ist es keine Selbstverständlichkeit, dass eine Kommune den Mut aufbringt, ein solches Großprojekt umzusetzen“, sagte Güntzler. Ebenso bemerkenswert sei jedoch die Tatsache, dass sich die SVG mit einem hohen fünfstelligen Betrag daran beteiligt hat.

Nach den Plätzen am Jahnstadion und den auf den Sportanlagen in Weende und in der Grätzelstraße ist der Kunstrasenplatz am Sandweg mittlerweile der vierte in Göttingen. Und vorerst wohl auch der letzte.

„Natürlich würden wir gerne weitere Ascheplätze im Stadtgebiet umbauen“, sagte Jörn Lührs, Abteilungsleiter Sport bei der GöSF. Wegen der damit verbundenen hohen Kosten gebe es derzeit jedoch keine neuen Pläne.

Wünsche nach Umbauten und Ergänzungsplätzen hegen auch Göttingen 05 am Maschpark und der SC Hainberg, dem grundsätzlich Trainingskapazitäten fehlen. (per/tko)

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