Göttingen: Mehrere Hundert demonstrierten friedlich gegen IS

Göttingen. Am Freitagabend haben – wie am Wochenende in anderen deutschen Städten – in Göttingen Menschen friedlich gegen den Krieg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak demonstriert.

Mehrere hundert Demonstranten versammelten sich rund um das Protest-Camp vor dem Alten Rathaus in der Weender Straße und verdeutlichten damit ihre Solidarität für die Kurden.

Sie forderten eine stärkere militärische Unterstützung der Kurden durch den Westen und die benachbarte Türkei – aktuell im Kampf um die attackierte Stadt Kobane. Dort hat, scheinbar unbeeindruckt von internationalen Luftangriffen, die IS ihren Vormarsch fortgesetzt. Die IS-Kämpfer sollen die Stadt sogar von drei Seiten angegriffen haben, es wehen nur noch wenig kurdische Fahnen auf Gebäuden.

Die Kurden stellen die größte ethnische Minderheit in Syrien. Das Protestcamp in der Göttinger Innenstadt wurde am Freitagabend abgebaut. (tko)

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