Agritechnica

Das Mekka der Landwirtschaft: Die Messe Agritechnica

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Der Schlepper 8RX ist ein echter Hingucker: Marcel Deppe (links) und Jörn Hesse von Agrarmarkt Deppe sind am Stand von John Deere auf der Mese Agritechnika in Hannover vertreten. 

Auf der Agritechnica, der weltweit größten Messe dieser Art, zeigen 2800 Aussteller alles rund um die Landtechnik. Dabei sind auch Akteure aus der Region.

Sie ist das Mekka der Landwirtschaft und sucht weltweit ihresgleichen. Auf der Agritechnica, der weltweit größten Messe dieser Art, zeigen noch bis Samstag, 16.. November, 2800 Aussteller alles rund um die Landtechnik. Dabei sind auch Akteure aus der Region.

Die Technik ist vielschichtig, reicht vom Großschlepper mit 500 PS über Pflanzenschutzdrohnen bis hin zu smarter Technik für den Ökolandbau, bei dem mechanische Unkrauthacken über Kameras und Sensoren gesteuert werden, ohne die Nutzpflanzen zu beschädigen.

Schwerpunkt Einsatz von Robotern 

Der Einsatz von Robotern und die Digitalisierung in der Landwirtschaft – das sogenannte Smart Farming – ist eines der Schwerpunkte der Messe, zu der 400.000 Besucher erwartet werden. Mit dabei sind auch Aussteller aus der Region. Wir haben drei von ihnen besucht.

Seit 1999, also das zehnte Mal auf der Agritechnica dabei ist der Geoinformationsdienst (Halle 15) aus Rosdorf. „Hier haben wir die Möglichkeit, mit unseren bestehenden Kunden in Kontakt zu bleiben und hier können wir unsere Innovationen zeigen“, sagt Geschäftsführer Dirk Feise.

Das 38 Mitarbeiter zählende Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für den ländlichen Raum, und das sowohl für Landwirte (Ackerblick) und Behörden (Polaris) als auch fürs Agribusiness. Es hat sich darauf spezialisiert, seinen Kunden auch geobasierte Daten zu Boden, Relief, Klima oder Wetter über Computerprogramme verfügbar zu machen.

Der größte Stand auf der Messe

Den vermutlich größten Stand auf der Messe hat das US-amerikanische Unternehmen John Deere gebucht, es füllt die Hälfte der mit 2,3 Hektar riesigen Messehalle 13. Neben einer Innovationsschau, in dem mit Drohnen zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln, selbstfahrenden Treckern und quadratmetergroßen Touch-Displays in Treckerkabinen Einblicke in die Zukunft der Landtechnik gegeben wird, hat sich John Deere auch seine Händler mit auf den Stand geholt – wie das südniedersächsische Unternehmen Agrarmarkt Deppe, das Standorte auch in Barbis, Einbeck, Rosdorf und Osterode betreibt.

„Wir sind jeden Tage mit zehn bis 15 Mitarbeitern hier und an unseren zweiten Stand für Gebrauchtmaschinen in Halle 2“, sagt Deppe-Mitarbeiter Jörn Hesse. Sein Lieblingsobjekt ist der Traktor 8RX mit 450 PS, ausgestattet mit vier Kettenantrieben statt Rädern.

Mit Versuchen Auswirkungen prüfen

Wie wirken sich verlegte Leitungen auf den Acker aus? Dieses wird vor dem Hintergrund der auch in der Region geplanten Stromleitungen derzeit auf dem Versuchsgut Reinshof der Uni Göttingen untersucht, wo auf 50 Metern Länge drei Gräben mit Rohren verlegt wurden und untersucht werden.

Viola Schade und Julian Suntken von der Uni demonstrieren in Halle 21 am Niedersachsenstand, wie der Versuch aufgebaut ist, was untersucht wird und welche bau- und betriebsbedingten Auswirkungen entstehen könnten – ein wichtiger Aspekt für die Landwirte, deren Flächen von der Stromautobahn betroffen sind. Einige Meter weiter informiert zudem die Uni Göttingen in der Sonderschau „Campus & Career“ über ihr Studienangebot.

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