Polizei fahndete seit drei Wochen

Messerattacke am Göttinger Kaufpark: Mutmaßlicher Täter hat sich gestellt

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Tatort: An der Bushaltestelle Kaufpark West wurde eine Frau am 1. September durch Messerstiche schwer verletzt. Der Täter flüchtete und hat sich jetzt gestellt.  

Göttingen. Drei Wochen nach der Messerattacke auf dem Gelände des Kaufparks hat sich der mutmaßliche Täter am Freitag in Begleitung eines Anwalts im Amtsgericht gestellt.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilten sei dafür der „hohe Fahndungsdruck“ verantwortlich gewesen.

Bei der Tat am Vormittag des 1. September war eine junge Frau aus Göttingen schwer verletzt worden. Der Täter war danach zu Fuß geflüchtet. Seitdem hatte die Polizei „unter Ausschöpfung aller rechtlich und taktisch zur Verfügung stehenden Mittel und Maßnahmen“ mit Hochdruck gefahndet, wie es in der Pressemitteilung beschrieben wird. Die über Wochen weiter forcierte, nicht nachlassende Fahndungsintensität habe jetzt zum Ziel geführt.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 23 Jahre alten Mann aus Rosdorf (Landkreis Göttingen). Die Ermittler des 1. Fachkommissariats gehen nach wie vor von einer Beziehungstat aus.

Das Amtsgericht Göttingen erließ am Freitag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

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