Auch Nobelpreisträger Stefan Hell dabei

Mikroskopie: 1000 Forscher treffen sich in der Lokhalle

Sie leiten die Fachtagung: Dr. Gertrude Bunt und Prof. Dr. Fred Wouters sind die Organisatoren von „Focus on Mircoscopy“. Sie arbeiten an einem Mikroskop, das die Lebensdauer von Fluoreszenzsignalen misst. Foto: Schlegel

Göttingen. 1000 Teilnehmer werden von Sonntag bis Mittwoch, 29. März bis 1. April, zu einer internationalen Fachkonferenz zum Thema Mikroskopie in der Göttinger Lokhalle erwartet.

Dabei spricht auch Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell.

Bei „Focus on Microscopy“ (FOM) werden mit 250 Vorträgen in sechs parallelen Sessions die neuesten Entwicklungen in der Lichtmikroskopie und deren Anwendung in der Biologie, Medizin und den Materialwissenschaften vorgestellt. Wissenschaftliche Organisatoren der Tagung sind Prof. Dr. Fred Wouters und Dr. Gertrude Bunt vom Institut für Neuropathologie der Universitätsmedizin in Zusammenarbeit mit der Universität Amsterdam. Die Teilnehmer kommen aus aller Welt. Die FOM trifft sich jährlich abwechselnd in Asien oder Europa.

Die Hauptthemen des Kongresses sind die Theorie und Praxis der optischen 3D-Bildgebung, verwandte 3D-Bildverarbeitung sowie die Berichterstattung über die Entwicklung der Auflösung und bildgebenden Verfahren. Die Konferenzreihe umfasst auch die rasch fortschreitenden Fluoreszenz-Markierungstechniken für die konfokale und Multiphotonen-3D-Bildgebung von biologischen Proben.

Göttingen weist mit seinen wissenschaftlichen Einrichtungen eine in Deutschland hohe Dichte an mit Mikroskopie forschenden Einrichtungen und deren Anwendung in der Biomedizin aus. So hat Prof. Dr. Stefan Hell vom Max-Planck Institut für biophysikalische Chemie den Nobelpreis für Chemie für seine bahnbrechende Arbeit in der superhoch-auflösenden Mikroskopie erhalten. Prof. Hell wird bei der Tagung neuesten Forschungsergebnisse vorstellen. (bsc) www.focusonmicroscopy.org

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