Erste Einweihung schon im Oktober

1,6 Millionen Euro für fitte Sporthallen und Fußballplätze

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Rasen ganz anders: Der neue Kunstrasenplatz auf dem SVG-Göttingen-Gelände am Sandweg. Er war mit 500.000 Euro die größte Investition der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH in diesem Sommer. 

Göttingen. Die Sport-Saison ist nach den Sommerferien in fast allen Sportarten wieder angelaufen. In Göttingen wurde dafür während der Ferien viel gearbeitet und in die Sanierung von Hallen und Außenanlagen investiert.

1,6 Millionen Euro hat die für den Betrieb und Erhalt der städtischen Anlagen zuständige Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) ausgegeben und die sportlichen Rahmenbedingungen damit verbessert.

Das meiste Geld ist in den Umbau des Fußballfeldes vom Hart- zum Kunstrasenplatz am Sandweg auf dem Gelände der SVG Göttingen geflossen: 500.000 Euro hat das Projekt verschlungen, das die Trainingssituation am Sportzentrum rund um das Jahnstadion deutlich verbessert. „Davon profitiert nicht nur ein Verein, sondern der ganze Göttinger Fußball“, sagt GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey. Grund auch: Ein Kunstrasenplatz bietet viel mehr Nutzungsstunden als ein Rasen- oder Hartplatz. Der neue Platz wird am Samstag, 10. Oktober, um 12.15 Uhr von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler eingeweiht werden. Bespielbar und nutzbar ist er bereits.

Die am Sandweg mit dem Kunstrasenplatzbau beauftragte Firma Strabag (Dortmund) hat auch im Juli und August die Laufbahn samt Unterbau im Stadion Maschpark erneuert. Die Asche-Bahn kostet 120.000 Euro, ruht im Winter und kann ab Frühjahr 2016 genutzt werden.

Die Ferienpause genutzt wurde auch in der Dreifach-Sporthalle am Theodor-Heuss-Gymnasium. Die farbenfrohe THG-Halle hat einen neuen punktelastischen und gelenkschonenderen Boden erhalten, der zudem pflegeleichter sein soll. Eingebaut wurde ein Dynalast-38-N-System mit „optimalen sportfunktionalen Eigenschaften“. Kosten: 150.000 Euro. Ein wenig verwirrend ist die Vielzahl der sich überschneidenden aufgeklebten Linien.

Eine weitere Sporthalle wurde aufgepeppt: Die IGS-1-Halle in Geismar bekam neue Trennwände und wird nun von sparsameren und leistungsstarken LED-Lampen ausgeleuchtet. Zukünftig sollen im Vergleich zu vorher 60 Prozent der Energiekosten für die Beleuchtung eingespart werden. Die 240.000 Euro Kosten wurden mit 45.000 Euro vom Bund bezuschusst.

Außerdem gebaut wurde in den Sporthallen am Felix-Klein-Gymnasium, wo die Sanitäranlagen und Umkleidebereiche für 150.000 Euro modernisiert wurden.

Im Herbst beginnt der Umbau der Halle in der Jahnschule, er soll 315.000 Euro kosten. (tko)

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