1,5 Millionen Euro gegen Armut in Entwicklungsländern

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Armut in Entwicklungsländern: An der Universität Göttingen werden Gründe und Gegenmaßnahmen untersucht.

Göttingen. Die Volkswagenstiftung hat 87 Millionen Euro für Forschungsprojekte freigegeben. 1,5 Millionen gehen an die Universität Göttingen für ein Projekt zur Armutsbekämpfung.

In dem Projekt soll ein Forschungsverbund etabliert werden. Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die Armut in Entwicklungsländern begünstigen. Auch sollen Möglichkeiten gefunden werden, um diesen Faktoren - auch politisch - entgegenwirken zu können. Einbezogen werden wirtschafts- und politikwissenschaftliche Konzepte. Damit werden auch Staatshaushalte, Unternehmen und gesellschaftliche Entwicklungen bei der Untersuchung berücksichtigt. Zentral sind dabei auch Aspekte wie Gesundheit, Ernährung und soziale Fragen. Der geplante Forschungsverbund soll die bestehenden Einrichtungen der Universität Göttingen, die sich mit Entwicklungs- und Transformationsländern befassen, ergänzen.

Grundlage der Geldspenden der Volkswagenstiftung waren Vorschläge des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Die aktuellen Förderbeiträge wurden vorrangig an „Forschungsverbünde und Forschungsschwerpunkte“ vergeben. 4,6 Millionen Euro fließen in neue Vorhaben in Göttingen, Osnabrück, Hannover, Braunschweig und Clausthal.

Zudem werden die Gewinnung exzellenter Wissenschaftler für Niedersachsen und die Erschließung neuer Forschungsgebiete unterstützt und gefördert. (bdi)

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