Behrens besucht Universitätsmedizin Göttingen

Göttingen: Sozialministerin Daniela Behrens ist von klinischer Arbeit der UMG beeindruckt

Vor dem neuen Intensivmedizin Modulgebäude der Göttinger Uni-Medizin: Vorstandssprecher Prof. Wolfgang Brück, Prof. Konrad Meissner, Sozialministerin Daniela Behrens, Prof. Onnen Mörer, Pflegedirektorin Helle Dokken, Projektleiterin Annette Lüdecke, Prof. Matthias Sigler sowie Prof. Lorenz Trümper (Vorstand Krankenversorgung).
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Vor dem neuen Intensivmedizin Modulgebäude der Göttinger Uni-Medizin: Vorstandssprecher Prof. Wolfgang Brück, Prof. Konrad Meissner, Sozialministerin Daniela Behrens, Prof. Onnen Mörer, Pflegedirektorin Helle Dokken, Projektleiterin Annette Lüdecke, Prof. Matthias Sigler sowie Prof. Lorenz Trümper (Vorstand Krankenversorgung).

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens informierte sich in dieser Woche über viele Abteilungen und neue Projekte bei ihrem Besuch an der Universitätsmedizin (UMG).

Göttingen - Behrens hatte für ihren Besuch viel Zeit mitgebracht. So schaute sie sich das UMG-Impfzentrum an, das vom Sozialministerium den Status als eigenständige Einrichtung dieser Art erhalten hatte. Die Leitung der „UMG Taskforce Impfen“ zog Bilanz: Rund 11.000 Personen wurden innerhalb eines halbes Jahres an der UMG geimpft.

Dr. Matthias Bohn, Leiter der Apotheke im Klinikum, betonte ausdrücklich, dass im UMG-Impfzentrum keine einzige Impfdose verloren gegangen sei oder beschädigt wurde. Alle Impfdosen wurden verimpft. Insgesamt habe es eine hohe Impfbereitschaft unter den Klinikmitarbeitenden gegeben.

In der Medizinbibliothek erhielt die Ministerin vom Klinik-Vorstand eine Übersicht über die aktuelle Lage bei den Baumaßnahmen auf dem Gelände, die Innovationsstärke der UMG in der Biomedizin und bei der Versorgung der Menschen in der Region durch die Weitergabe von Forschungsergebnissen direkt an die Patienten.

Prof. Dr. Volker Ellenrieder, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie, stellte die Arbeit der onkologischen Versorgung an der UMG und im neuen „Comprehensive Cancer Center Niedersachsen“ (CCC-N) vor.

Das CCC-N ist eine gemeinsame Einrichtung von Medizinischer Hochschule Hannover und UMG und hatte erst zu Jahresbeginn die Auszeichnung als onkologisches Spitzenzentrum durch die Deutsche Krebshilfe erhalten.

Sozialministerin Behrens interessierte sich außerdem für die Stellensituation an der UMG, besonders unter den Pflegekräften. Pflegedirektorin Helle Dokken bestätigte die grundsätzlich angespannte und enge Personallage auch für Göttingen. Im Vergleich zu Ballungsräumen, wie zum Beispiel in München, sei die Personalbesetzung noch relativ gut umsetzbar.

Zu den Stationen gehörte schließlich auch eine Besichtigung der Baustelle für das neue Intensivmedizin Modulgebäude. Es bietet künftig Platz für 41 Patienten. Die Baukosten belaufen sich rund 26,6 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen und Universitätsmedizin Göttingen teilen sich die Kosten.

„Ich bin sehr beeindruckt, was hier an der Universitätsmedizin Göttingen an klinischer Arbeit geleistet wird und welch breites Spektrum von Forschungsinitiativen im Zusammenwirken mit der klinischen Arbeit die UMG bereithält“, sagte Behrens am Ende ihres Besuchs.

Es zeige sich, wie wichtig die niedersächsischen Uni-Kliniken in Göttingen, Hannover und Oldenburg für die Daseinsvorsorge der Menschen und für die Krankenhauslandschaft insgesamt in Niedersachsen sind. „Bemerkenswert ist auch der außer-ordentliche Einsatz der UMG mit ihren Mitarbeitenden für die Versorgung von Corona-Erkrankten in der Zeit der Pandemie.“ (Bernd Schlegel)

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