Standorte Hann. Münden, Duderstadt, Herzberg und Osterode bleiben erhalten

Ministerpräsident Weil sagt Erhalt der Amtsgerichte im Kreis zu

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Gute Nachricht: Ministerpräsident Stephan Weil (links) hat Landrat Bernhard Reuter zugesagt, dass alle Amtsgerichte in den Kreisen Göttingen und Osterode erhalten bleiben.

Göttingen/Hann. Münden. Alle Amtsgerichte in den Landkreisen Göttingen und Osterode bleiben erhalten. Diese Zusicherung hat Landrat Bernhard Reuter von Ministerpräsident Stephan Weil erhalten.

„Die Standorte Hann. Münden, Duderstadt, Herzberg und Osterode stehen nicht zur Disposition“, stellt Reuter klar. Die Zusage habe er vom Regierungschef während eines Treffens in Berlin bekommen. „Das ist ein wichtiges Signal für eine bürgernahe Justiz und eine gute Botschaft für die Infrastruktur in den Mittelzentren Südniedersachsens“, sagt Landrat Reuter.

Der Landesrechnungshof hatte 29 kleine Amtsgerichte als unwirtschaftlich bezeichnet und deren Schließung empfohlen. Das führte zu einer erheblichen Verunsicherung an den betroffenen Standorten, darunter Hann. Münden, Duderstadt sowie Herzberg und Osterode.

Irreführende Kritik

Die Kritik des Landesrechnungshofs sei irreführend, erklärte Landrat Reuter. Die Amtsgerichte in der Region seien alle in historischen Gebäuden untergebracht, die sich in Landesbesitz befänden. Diese Gebäude müssten vom Land unterhalten werden, die Kosten seien nicht den Gerichten zuzurechnen.

„Eine realistische Betrachtung zeigt, dass die aktuelle Debatte unnötig ist. Deshalb danke ich dem Ministerpräsidenten für seine klaren Worte“, sagt Landrat Reuter nach dem Gespräch mit Ministerpräsident Weil.

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