Angeklagter hatte Taten eingeräumt

Missbrauch von Kindern: Landgericht Göttingen verurteilt 41-Jährigen zu drei Jahren Haft

Der Eingang zum Landgericht Göttingen: Dort wurde der 41-Jährige verurteilt.
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Der Eingang zum Landgericht Göttingen: Dort wurde der 41-Jährige verurteilt. (Symbolbild)

Weil er mehrfach Kinder missbraucht haben soll, ist ein 41-jähriger Angeklagter vom Landgericht Göttingen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden.

Göttingen/Mühlhausen – Nach Angaben eines Gerichtssprechers befand die Kammer den 41-Jährigen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit der Herstellung kinderpornografischer Schriften sowie des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexueller Nötigung und mit der Herstellung kinderpornografischer Schriften in vier Fällen für schuldig.

Der 41-Jährige soll die Taten zwischen Mai 2017 und Februar 2019 im Landkreis Göttingen verübt haben. Nach den Feststellungen der Kammer hat der Angeklagte in vier Fällen mehrere Mädchen im Alter zwischen sechs und acht Jahren, die bei seiner Tochter übernachteten, im Schlaf berührt und davon Fotos angefertigt.

Einen weiteren Übergriff habe er auf ein Mädchen verübt, das zum Tatzeitpunkt elf oder zwölf Jahre alt war. Das Mädchen sei jedoch wach gewesen, da es nicht schlafen konnte. Der Angeklagte habe diesem Mädchen außerdem ein Zäpfchen verabreicht mit der Begründung, dass es sich um eine Einschlafhilfe handele.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat der aktuell in Mühlhausen wohnende Angeklagte in der Verhandlung die Taten in vollem Umfang eingeräumt. Die Mädchen mussten daher im Prozess nicht aussagen. (Heidi Niemann)

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