Aktionstag

Mitarbeiter der Göttinger Uni-Medizin wollen besseren Personalschlüssel

Protestaktion: Während eines bundesweiten Aktionstages, an dem sich auch Mitarbeiter der Universitätsmedizin Göttingen beteiligten, wurde ein bedarfsgerechter Personalschlüssel gefordert.
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Protestaktion: Während eines bundesweiten Aktionstages, an dem sich auch Mitarbeiter der Universitätsmedizin Göttingen beteiligten, wurde ein bedarfsgerechter Personalschlüssel gefordert.

Anlässlich einer Bundestagsanhörung zum „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ gab es auch an der Universitätsmedizin Göttingen am Montag eine Aktion. Zahlreiche Mitarbeiter waren dabei.

Göttingen – Mit den Aktionen mahnen die Beschäftigten der Krankenhäuser die Einführung eines verbindlichen Personalschlüssels an, der am „pflegerischen Bedarf“ ausgerichtet ist.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe in der Vergangenheit zwar mehrfach Verbesserungen angekündigt, der vorliegende Gesetzentwurf enthält jedoch wieder keine entsprechenden Regelungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft Verdi.

„Nie war die Bedeutung eines funktionierenden Gesundheitssystems deutlicher als in der Pandemie“, macht Verdi-Fachsekretär Patrick von Brandt deutlich. „Fliehen die Pflegekräfte aufgrund der Belastungen aus ihrem Beruf, droht der Gesundheitsversorgung jedoch ein Kollaps“, befürchtet der Verdi-Vertreter.

„Neben höheren Löhnen und kürzeren, planbaren Arbeitszeiten brauchen die Pflegekräfte schnell Entlastung durch mehr Personal“, fordert von Brandt. Nach Verdi-Schätzungen fehlen allein in Niedersachsen rund 8000 Pflegekräfte in den Krankenhäusern. (Bernd Schlegel)

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