Berufsschüler absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung in anderen Ländern

Mit Mobilitätspass ins Ausland

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Mobilitätspass: v.l. Jennifer Leach (Kreiensen), Alina Gramkow, Jonas Fricke, Jan Schneider (Reinhardshagen), Kai Capelle, Luisa Bierwirth, Johanna Heine (Katlenburg), Maren Müller (Harste). Es fehlen Frederike Pemp (Nörten-Hardenberg), Daniela Hahn.

Göttingen. Erstmals seit seiner Gründung vor rund einem Jahr hat der Verein Göttinger-Freizeit-Treff (GFT) Erasmus zusammen mit den Berufsbildenden Schulen II (BBS II) einen Mobilitätspass an zehn junge Menschen verliehen, die während oder direkt nach ihrer Berufsausbildung einen Ausbildungsteil im europäischen Ausland absolvierten.

Unter dem Motto „Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Berufserfahrung“ hatten vier angehende Biologielaborantinnen und sechs Gestaltungstechnische Assistenten ein mehrwöchiges Praktikum in Schweden oder Norwegen gemacht. „Durch ein solches Auslandspraktikum werden die Teilnehmer flexibler, selbstbewusster und teamfähiger und steigern damit bei künftigen Arbeitgebern ihre eigene Attraktivität gegenüber anderen Schulabgängern“, sagt die GFT-Vorsitzende und BBS II-Lehrerin Sibylle Meyer. Aus diesem Grund habe sie sich vor einem Jahr dazu entschlossen, einen Verein ins Leben zu rufen, der interessierten Schülern unter anderem bei der Suche nach einem Praktikumsplatz, beim Beantragen von Fördermitteln, der Anerkennung des Ausbildungsanteils sowie der Organisation des gesamten Auslandsaufenthalts hilft.

Wie gut das alles bereits beim ersten Mal funktioniert hat, berichteten die Teilnehmer bei der Pass-Übergabe. „Die Organisation war perfekt und wir haben ganz viel gelernt“, sagt Johanna Heine aus Katlenburg-Lindau. Die Biologielaborantin hatte mit drei anderen BBS-Schülerinnen an der Universität im nordschwedischen Umeä ein Praktikum absolviert. „Wir sind sehr schnell in die Arbeitsgruppen integriert worden, konnten selbstständig arbeiten und waren für unsere eigenen Projekte zuständig“, sagt sie. Die Tatsache, dass sie in dieser Zeit nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch ihre Qualifikationen und Fähigkeiten ausbauen konnte, habe ihr anschließend echte Erfolge bei der Bewerbung verschafft. Genau wie die drei anderen Teilnehmerinnen hat auch Johanna Heine inzwischen einen festen Job.

www.gft-erasmus.de

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