Ausstellung findet Sonntag in der Weender Festhalle statt

Modellbörse: Schau zeigt Unfälle in Nachkriegszeit

Modellbörse: Diesmal geht es in einer Sonderschau um Unfälle in der Nachkriegszeit. Foto: nh

Göttingen. Die nächste Göttinger Modellbörse findet am Sonntag, 26. April, in der Weender Festhalle statt. Freunde von Miniatur-Spielzeug kommen von 10 bis 16 Uhr auf ihre Kosten.

Wie immer können Besucher auch diesmal in der Festhalle, Ernst-Fahlbusch-Straße 20, ihr mitgebracht Modell-Spielzeug unverbindlich schätzen lassen.

Das Thema der traditionellen Ausstellung lautet diesmal „Auf Abwegen". Vor der Motorisierung gab es schon Unfälle mit Kutschen und Fuhrwerken, deren Bergung oftmals in Eigenregie vorgenommen werden musste. Nach und nach wurde die Bergung der Fahrzeuge immer aufwendiger, und man brauchte schon Profis und meist schweres Gerät.

In der Nachkriegszeit war vieles wieder aufzubauen. Es fehlte an geeigneten Fahrzeugen und – wer Glück hatte – konnte auf alte Militärfahrzeuge zurückgreifen. Ging es schief – bei den Straßen und der Technik und besonders im Winter wenig verwunderlich – hatten die Retter Schwerstarbeit zu leisten. Bei der Modellbörse werden am Wochenende zahlreiche bislang unveröffentliche Fotos realer Unfälle sowie die Bergung aus der Region und darüber hinaus gezeigt.

Im Modellbereich durften entsprechende Szenen natürlich nicht fehlen. Deshalb gab es neben Polizei-, Feuerwehrautos auch Abschleppwagen unterschiedlichster Größe. Ein Modellbauer versucht anhand dieser Vorlagen, diese Szenen sowie Landschaften äußerst naturgetreu nachzubilden. Der Besuch der Ausstellung selbst ist kostenlos, Eintritt zur Börse kostet für Gäste ab 14 Jahre drei Euro.

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