Schüler sammelten 999 Mützen und Schals für Friedland

Vollbepackt mit warmer Kleidung: Göttinger Schüler sammelten Kleiderspenden und brachten sie zur Flüchtlingsunterbringung in Friedland Foto: privat/nh

Göttingen. Fast 1000 Mützen, Schals, Handschuhe und Socken sammelten die Schüler der Bonifatiusschule I und II sowie der Godehardschule in Göttingen für das Lager Friedland.

Gemeinsam mit der Initiatorin der Hilfsaktion, Christiane Günther vom Fachbereich Religion fuhren die Schulsprecherin Paloma von der Bonifatiusschule II und ihre Mitschüler Celina, Justin, Paul, Marcel und Damir aus dem Kurs „Literatur - Flucht und Migration“ mit einem vollbepackten Kleintransporter und ein paar weiteren Kisten nach Friedland. Dort gaben sie die Kleiderspenden für Kinder im Schulalter bei der Caritas ab.

Die Spendenaktion hatte Christiane Günther ins Leben gerufen: Mit einem Schreiben bat sie Lehrer und Eltern, vornehmlich warme Winter-Accessiores wie Mützen, Schals und Handschuhe, aber auch Hygieneartikel zu spenden. Die fertig abgepackten Spenden luden die Schüler in die Autos und transportierten sie in die Friedländer Flüchtlingsunterbringung. Hilfe bekamen die Schüler durch die Firma „Küche aktiv“, die ihnen den Kleintransporter zur verfügung stellte sowie vom Ehrenamtskoordinator der Caritas, Jan Gerwig, und Flüchtling Hamad, die die Spenden entgegen nahmen. Gerwirg berichtete den Schülern vom Lagerleben und der Organisation dort und gab aufschlussreiche Einblicke ins Flüchtlingsleben.

Besonders stolz zeigte sich Günther über einige Schüler, die sogar von ihrem Taschengeld oder mit Resten aus der Klassenkasse Hygieneartikel kaufen, um zu helfen und die Spendenmenge zu steigern. (mle)

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