Bis zu eine Million Euro Kosten

Musa plant Erweiterung: Mehr Platz für Kulturgruppen

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Die Musa wird größer: Tine Tiedemann (links) erläuterte die Ausbaupläne in der ehemaligen Heeresbäckerei.

Göttingen. Die Musa als größtes soziokulturelles Zentrum Südniedersachsens plant den Ausbau des Untergeschosses ihres Gebäudes am Hagenweg. Die Kosten werden sich auf 800.000 bis eine Million Euro belaufen.

Das kündigte Musa-Sprecherin Tine Tiedemann in der jüngsten Sitzung des städtischen Kulturausschusses an. Die Stadt werde sich mit etwa 400.000 Euro beteiligen. Der andere Teil der Kosten solle über Zuschüsse finanziert werden.

Im Untergeschoss hat bereits die Freiwillige Feuerwehr eine Heimat gefunden. Bevor der Ausbau jedoch beginnen kann, muss der Fundus des Deutschen Theaters ausziehen, der seit 1988 in der ehemaligen Heeresbäckerei untergebracht ist. Die Räumung soll am 26. April beginnen.

Die Musa möchte im Untergeschoss Räumlichkeiten für freie Theatergruppen, Ateliers, Probenräume für Bands, eine Werkstatt und Büros unterbringen. „Wir planen einen veredelten Rohbau mit viel Transparenz durch Glas“, sagte Architekten Susanne Arndt vom Northeimer Architekturbüro Albrecht und Weisser. Mit dazu gehören eine energetische Sanierung mit einem Blockheizkraftwerk, Barrierefreiheit und die Berücksichtigung der derzeitigen Brandschutzvorschriften.

Die Erweiterung der Musa wird mit einer weiteren Professionalisierung der Arbeit verbunden sein, kündigte Christiane Mielke an. Sie ist bei der Musa für Finanzen und Personal zuständig. Dafür wurde eine Göttinger Unternehmensberatung beauftragt.

Die Musa-Veranstaltungen werden jährlich von 80 000 bis 90 000 Gästen besucht. Genutzt wird das Zentrum derzeit von rund 50 Bands und 60 anderen Gruppen. Die Nachfrage wachse, sagte Tine Tiedemann mit Blick auf die Erweiterungspläne, die Zug um Zug jetzt umgesetzt werden sollen. Weitere Informationen gibt es im Internet. (zhp)

Kontakt: Musa, Hagenweg 2a, 37081 Göttingen, Tel. 05 51/6 43 53, Fax 05 51/ 63 24 73. www.musa.de

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