Musical-Revue: Legenden-Treffen vor der Himmelspforte

Frappierende Ähnlichkeit: Axel Herrig als Falco mit den Tänzern der „Mephisto Dancers“ bei der Musical-Revue „Falco meets Mercury“ in der Göttinger Stadthalle. Foto: Eriksen

Göttingen. „Das war ja toll – morgen werde ich heiser sein“, sagte ein grau melierter Herr nach der Musical-Revue „Falco meets Mercury“, bei Jugenderinnerungen wiederbelebt wurden.

Der Besucher hatte bei der Zugabe mitgesungen, der Wiederholung eines Zusammenschnitts aus „We will rock you“ von Queen-Frontman Freddie Mercury und „Rock me Amadeus“ von Falco.

Die Story der Revue diente als Gerüst für bekannte und weniger bekannte Songs der früh verstorbenen, charismatischen Sänger Falco und Freddie Mercury. Sie trafen sich an der Himmelspforte und wurden von der Rock-Göttin mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft konfrontiert.

Die drei charmanten Hauptdarsteller sangen hervorragend und traten mit großer Bühnenpräsenz auf: Aino Laos als lasziv tanzende Göttin mit turmhohen Perücken, Axel Herrig als Falco mit frappierender physischer und stimmlicher Ähnlichkeit und Sascha Lien als Freddie Mercury. Die acht „Mephisto Dancers“ begeisterten präzise tanzend in der Schweiß treibenden Choreographie von Deimos Virgillito.

Sanfte Balladen

Für das Bühnenbild war Thomas Hoheisel verantwortlich. Die fünfköpfige live spielende „Bohemian Band“ begleitete gekonnt rockig mit tollen Gitarrensoli und gefiel auch in den sanften Balladen.

Judith Adam hatte phantastische und abwechslungsreiche Kostüme entworfen, mit viel Lack und viel Glitzer. Pfiffig war, dass in einigen Nummern die Tänzer zwar dieselbe Farbe trugen, aber in individuellem Schnitt. Regie führte Elmar Ottenthal.

Die nur 200 Zuschauer verloren sich fast in der Göttinger Stadthalle, gingen aber begeistert mit und applaudierten zum Schluss im Stehen. Der 55-jährige Ralf Weidlich aus Einbeck meinte in der Pause: „Die Musik der 70er und 80er Jahre war sowieso die beste“. Als sich die Hauptdarsteller und Tänzer zum Schluss unters Volk mischten, kannte der Jubel keine Grenzen.

Musical-Revue erinnert an zwei Legenden

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