Karten für Zusatztermin

Musikshow des Jungen Theaters Göttingen feiert am 6. November Premiere - Gewinner stehen fest

Junges Theater goes Lokhalle Göttingen: Die alte Industriehalle, die einst als Einenbahnausbesserungswerk in Betrieb ging, ist die perfekte Kulisse für das JT-Ensemble und seine neue Musikshow „Dirty Old Town“.
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Junges Theater goes Lokhalle Göttingen: Die alte Industriehalle, die einst als Einenbahnausbesserungswerk in Betrieb ging, ist die perfekte Kulisse für das JT-Ensemble und seine neue Musikshow „Dirty Old Town“.

Zum achten Mal bringt das Junge Theater Göttingen (JT) eine Musikshow auf die Bühne. „Dirty Old Town“ von Fred Kerkmann und Tobias Sosinka wird wieder eine wilde Reise durch Zeit und Räume der Rock- und Popmusik – im XXL-Format.

Göttingen – Die Premiere am 6. November um 20 Uhr findet zum ersten und einzigen Mal in der Göttinger Lokhalle statt. Weil die Nachfrage nach Tickets für die neue JT-Musikshow derart groß ist, gibt es sogar einen Zusatztermin. Am Sonntag, 7. November, um 19 Uhr, wird die Show von Kerkmann und Sosinka ein weiteres Mal in der Lokhalle zu hören sein. „Vergangenes Wochenende wurde bereits die 1000. Karte verkauft“, freute sich auch Intendant Nico Dietrich.

Das große Interesse zeige nicht nur, wie sehr das Projekt gewollt sei vom Publikum, sondern auch von den Göttingern akzeptiert werde. Und ginge damit gegen einen aktuell scheinbar vorhandenen Trend, der sich in der Kulturbranche abzeichne, so Dietrich. „Obwohl wieder Publikum erlaubt ist, sind die Zuschauer derzeit eher zurückhaltend. Das hören wir auch von anderen Veranstaltern.

Gewinner der Kartenverlosung stehen fest

Die Gewinner des Glückstelefons stehen fest: Jeweils über zwei Tickets für die Musikshow-Premiere des Jungen Theaters Göttingen „Dirty Old Town“, am 6. November in der Göttinger Lokhalle um 20 Uhr können sich freuen: Jutta Donneberg aus Witzenhausen, Anne Waszkiewicz aus Hann. Münden sowie Klaus Neddemeyer aus Reinhardshagen. Die Tickets werden an der Abendkasse zur Abholung hinterlegt. Die Gewinner werden gebeten, ihre Personalausweise bereit zu halten. (mzi)

Für „Dirty Old Town“ scheine dies nicht zu gelten. „Das freut uns alle sehr, sorgt aber auch für ein wenig Nervosität beim Ensemble“, räumte Dietrich mit einem Schmunzeln ein. „Unsere Schauspieler sind keine ausgebildeten Sänger, bilden sich aber auch in diesem Bereich regelmäßig weiter.“

Die kreativen Köpfe hinter „Dirty Old Town“: (v.l.) Fred Kerkmann, musikalischer Leiter, und JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka.

„Mit „Dirty Old Town“ bringen Fred Kerkmann und Tobias Sosinka die größte Musikshow auf die Bühne, die das JT bisher aufgeführt hat. „Normalerweise sind unsere Shows für Theaterhallen konzipiert“, erklärt Sosinka. „Jetzt ist es an der Zeit, die Konzerthalle zu rocken.“ 30 Songs werden Band und Ensemble zum Besten geben – so viele wie noch nie. Fast alle sind bekannte Titel. „“Wir machen diese aber zu "unseren"“, erklärt Fred Kerkmann. So werden die Songs nicht nachgespielt, sondern wurden neu arrangiert.

Und so erwartet das Publikum eine bunte Mischung aus Jahrzehnten der Rock- und Popmusik, mit dem ein oder anderen Ausflug in andere Genre. Neben der Band und dem Ensemble des JT werden auch Gäste und ein Blasorchester mit von der Partie sein. Außerdem wird für die Auftritte in der Lokhalle eigens ein Bühnenbild konzipiert. „Das wird so in dieser Form danach nicht mehr zu sehen sein“, erklärt Tobias Sosinka.

Während des Abends begegnen sich verschiedene Biografien auf der Bühne:Arbeiter, die in der Fabrik schuften; Aussteiger, die ihr Leben im Wohnwagen genießen – es ist eine Geschichte über die Sehnsucht, die „Dirty Old Town“ zu verlassen, aber irgendwie auch doch dort zu bleiben. „Ein Gefühl, dass vermutlich jeder von uns kennt“, so Sosinka.

Ohne Förderer und Unterstützer kein Auftritt in der Lokhalle möglich

Dass das Junge Theater Göttingen die achte Auflage seiner Musikshow auf die Konzertbühne der Lokhalle bringen kann – ohne Unterstützer und Sponsoren nicht denkbar, wie Intendant Nico Dietrich erklärt.

„Alleine wäre das für uns als Privattheater nicht stemmbar gewesen. Daher sind wir sehr dankbar für die Unterstützung vieler lokaler Sponsoren und Förderer.“

So habe man mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) sowie mit dem Landschaftsverband Südniedersachsen zwei Partner an seiner Seite, die bei der erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln beratend zur Seite standen. So bekommt das JT unter anderem Unterstützung aus dem Programm „Niedersachsen dreht auf“, wie Dietrich erzählt.

Gemeinsam mit den Sponsoren Volksbank Kassel Göttingen, Naturkost Elkershausen, Stadtwerke Göttingen, Quattek & Partner, Staufenbiel Rechtsanwälte, Tischlerei Welling, Webdesign & Werbeagentur Blaue Quelle, Huss Verwaltungen, sjs Rechtsanwälte sowie Bäckerei Herrmann lässt sich die Produktion überhaupt nur realisieren.

„Zusammen mit den Einnahmen aus dem Kartenverkauf ist die Veranstaltung damit gedeckt“, erklärt JT-Geschäftsführer Tobias Sosinka Die Musikshow sei bereits in den vergangenen Jahren der finanzielle Rückhalt für das JT, im Schnitt habe man mit den ca. 20 Auftritten um die 6000 bis 7000 Zuschauer erreicht.

So soll „Dirty Old Town“ auch nach den beiden Shows in der Lokhalle weiterhin gezeigt werden. (Melanie Zimmermann)

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