Vor 400 Zuschauern?

Musikshow in einer neuen Dimension: Junges Theater geht in die Sparkassen-Arena

Ensemblemitglied Jan Reinartz (vorne mit Mütze), Musiker Fred Kerkmann (mit Gitarre) und Musikerin Ariane Mihm (mit Trompete) zusammen mit (von links) GoeSF-Geschäftsführer Andreas Gruber, Kulturdezernentin Petra Broistedt und JT-Intendant Nico Dietrich an dem Ort, wo die Musikshow Wild Thing im Oktober ihren Abschied feiern wird.
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Ensemblemitglied Jan Reinartz (vorne mit Mütze), Musiker Fred Kerkmann (mit Gitarre) und Musikerin Ariane Mihm (mit Trompete) zusammen mit (von links) GoeSF-Geschäftsführer Andreas Gruber, Kulturdezernentin Petra Broistedt und JT-Intendant Nico Dietrich an dem Ort, wo die Musikshow Wild Thing im Oktober ihren Abschied feiern wird.

Mit zwei Vorstellungen in der Göttinger Sparkassen-Arena verabschiedet sich die erfolgreiche Musikshow „Wild Thing“ des Jungen Theaters (JT) im Oktober vorerst von seinen Fans.

Göttingen – Es wird wild in der Sparkassen-Arena. Dort wird die Musikshow „Wild Thing“, die vor der Corona-Pandemie in rund 15 Veranstaltungen bereits mehr als 4000 Zuschauer begeisterte, wird am 10. und 11. Oktober ihren vorläufigen Abschied feiern.

Wo sonst mehr als 3400 Besucher die Bundesliga-Basketballer der BG Göttingen anfeuern, finden dann - bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregelungen – immerhin 400 Gäste Platz. „Das sind zehnmal mehr als in unseren Räumlichkeiten in der Bürgerstraße, wo wir aktuell gerade einmal Platz für 40 Zuschauer haben“, sagt JT-Intendant Nico Dietrich.

„Wir freuen uns sehr, nach den erfolgreichen Auftritten im Freibad Brauweg und dem Autokino am Jahnstadion ein weiteres Mal mit der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH zusammenzuarbeiten“, betont Dietrich.

Nur durch diese Kooperation sei es möglich, „Wild Thing“ zum Abschluss noch einmal in einer ganz neuen Dimension zu präsentieren. „Wir kommen mit einem neuen, speziell angepassten Licht- und Tonkonzept in die Arena“, so der Intendant. Die Mitarbeiter, das Schauspielensemble und die Live-Band seien schon jetzt entsprechend aufgeregt.

„Wild Thing ist eine Reise durch ein halbes Jahrhundert Rock´n Roll-Geschichte“, sagt Dietrich. Eine Reise auf die andere, wilde Seite der Nacht, in die Welt der Nachtclubs, Showrooms und Freaks. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Menschen in der Region endlich wieder Kultur in einer solchen Größenordnung anbieten können“, so der JT-Intendant.

„Auch wenn es für alle Beteiligten ein echter Kraftakt wird, das hier in einer derart ungewohnten Umgebung auf die Beine zu stellen.“ Sein Ziel und das seiner Mitstreiter sei es schließlich, eine angenehme Atmosphäre für die Besucher zu schaffen, in der sie sich trotzdem sicher fühlen können.

„Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne und werden alles geben, damit es ein voller Erfolg wird“, sagt GoeSF-Geschäftsführer Andreas Gruber. „Seit dem 19. März kommt Kultur in der gewohnten Art und Weise schon nicht mehr zustande und deshalb ist diese Kooperation zwischen dem JT und der GoeSF einfach großartig“, lobt Göttingens Sozial- und Kulturdezernentin Petra Broistedt die Zusammenarbeit von Sport und Kultur.

Der Vorverkauf für die beiden „Wild Thing“-Vorstellungen am 10 Oktober (20 Uhr) und 11. Oktober (16 Uhr) hat bereits begonnen. Karten sind online unter www.junges-theater.de oder an der Theaterkasse in der Bürgerstraße 15, telefonisch unter 0551/45015 oder per Email an kasse@junges-theater.de erhältlich und kosten ab 25 Euro (ermäßigt ab 20 Euro).

Von Per Schröter

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