Beamte ermitteln gegen 30-Jährigen

Mutmaßlicher Autodieb flüchtete in Göttingen vor der Polizei

Polizeifahrzeug in Göttingen
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Ein Polizeifahrzeug vor einer Göttinger Dienststelle. Die Beamten ermitteln gegen einen 30-Jährigen.

Mit einem im Maschmühlenweg gestohlenen blauen VW Lupo hat ein mutmaßlicher Autodieb am vergangenen Sonntag (08.11.2020) gegen 18 Uhr auf der Jheringstraße in Göttingen vermutlich mehrere Autofahrer gefährdet.

  • Ein mutmaßlicher Autodieb flüchtete am Sonntag (08.11.2020) in Göttingen vor der Polizei.
  • Auf der Flucht gefährdete er mehrere Autofahrer.
  • Außerdem wurde ein Streifenwagen beschädigt.

Göttingen – Die Polizei sucht jetzt nach den Betroffenen. Gegen den polizeilich bekannten 30-jährigen Mann laufen nun Ermittlungen – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Autodiebstahls, heißt es in einer Mitteilung.

Flucht vor der Polizei in Göttingen: Mehrere Streifenwagen im Einsatz

Während der Fahndung entdeckten Beamte den Wagen und den Fahrer am Groner Tor und nahmen die Verfolgung auf. Die anschließende Flucht vor den Streifenwagen der Polizei zog sich über die Bürgerstraße und den Rosdorfer Weg bis zur Jheringstraße hin.

Flucht vor der Polizei in Göttingen: Ein Polizeiauto wurde beschädigt

Dort überholte der 30-Jährige nach derzeitigen Informationen trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge und beschädigte einen Funkstreifenwagen. Vermutlich nur, weil die entgegenkommenden Autofahrer geistesgegenwärtig reagierten, blieben Unfälle aus.

Flucht vor der Polizei in Göttingen: Überprüfung

Der Bovender bog schließlich auf das Gelände der Polizeidirektion Göttingen an der Groner Landstraße ein und hielt an. Während seiner Überprüfung machte er einen verwirrten, desorientierten Eindruck.

Flucht vor der Polizei in Göttingen: Beamte bitten um Hinweise

Das zweite Fachkommissariat, das in dem Fall ermittelt, bittet insbesondere die Autofahrer, die am vergangenen Sonntagabend gegen 18 Uhr auf der Jheringstraße gefährdet wurden, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an. (Bernd Schlegel)

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