Autos, Motorroller und Abfallcontainer angezündet

Mutmaßlicher Feuerteufel geschnappt: Göttinger Ermittler nehmen 16-Jährigen fest

Göttingen. Die Polizei Göttingen hat einen 16 Jahre alten Jugendlichen wegen des dringenden Tatverdachts der mehrfachen Brandstiftung festgenommen. Das erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand ist der Teenager dringend verdächtig, seit September 2017 mehrere Autos, einen Motorroller sowie diverse Abfallcontainer in der Göttinger Südstadt vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.

Insgesamt werden ihm zehn Taten zu Last gelegt. Menschen wurden bei den Bränden nicht verletzt, der Schaden beläuft sich vermutlich auf mehrere zehntausend Euro.

Auf die Spur des mutmaßlichen Feuerteufels kamen die Ermittler des 1. Fachkommissariats nach akribischer Ermittlungsarbeit. Die Erkenntnisse richteten schließlich immer konkreter gegen den Jugendlichen, sodass die Staatsanwaltschaft Göttingen schließlich Haftbefehl gegen den Schüler wegen Wiederholungsgefahr erließ.

Der 16-Jährige ist bei der Göttinger Polizei kein Unbekannter. Er ist unter anderem wegen Sachbeschädigung aufgefallen. Im Anschluss an die Vorführung vor den zuständigen Haftrichter wurde der Tatverdächtige am Donnerstagnachmittag in eine Jugendstrafanstalt eingeliefert.

Rubriklistenbild: © dpa

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