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Nach Brandanschlag auf Göttinger Amtshaus: Behörden ziehen in die Nordstadt um

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Von: Bernd Schlegel

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Das ehemalige Telekom-Gebäude an der Hannoverschen Straße in Göttingen: Dort werden Ausländerbehörde und Jobcenter zukünftig arbeiten. © Archiv/Bernd Schlegel

Der Brandanschlag auf das Göttinger Amtshaus sorgte vergangener Woche für Schlagzeilen. Einzelne Abteilungen der Stadtverwaltung ziehen jetzt um.

Zunächst wird die Ausländerbehörde ihren Standort verlagern. Diese Abteilung der Stadtverwaltung zieht komplett in das ehemalige Telekom-Gebäude an der Hannoverschen Straße um. Die offizielle Adresse lautet: Philipp-Reis-Straße 2a. Ab Montag, 16. Dezember, ist die Behörde dort wieder zu erreichen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

In dem Gebäude arbeitet auch bereits ein Teil des Jobcenters der Stadt Göttingen. Für den Erstkontakt steht aktuell noch eine Anlaufstelle im Neuen Rathaus zur Verfügung. Auch diese Abteilung soll nach und nach komplett in das frühere Telekom-Gebäude verlagert werden. Im vergangenen Jahr hatte die Stadtverwaltung mit der Umsiedlung des Jobcenters in die Nordstadt begonnen.

Brandanschlag auf Göttinger Amtshaus:  Ermittlungen dauern an

Das frühere Telekom-Gebäude eignet sich nach Ansicht der Stadtverwaltung besonders gut als Standort, da dieser an viele Linien des öffentlichen Personennahverkehrs angeschlossen ist. In unmittelbarer Nähe halten die Stadtbus-Linien 31, 32, 62, 91/92 sowie die Regionalbus-Linien 180 und 185.

Nach dem Anschlag auf das Amtshaus, bei dem erheblicher Sachschaden entstand, dauern die Ermittlungen des Staatsschutzes der Polizei an. Nach dem Vorfall tauchte ein Bekennerschreiben im Internet auf, das auf einen linksextremistischen Hintergrund schließen lässt.

Linke Aktivisten veröffentlichen nach dem Brandanschlag ein Bekennerschreiben. Damit reiht sich die Tat ein in eine Reihe von politisch-motivierten Aktionen in diesem Jahr.

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