Göttinger Kultursommer

Nach Ausfall: Figurentheatertage finden während des Göttinger Kultursommers statt

Zwei Figuren, ein Mädchen und ein hochdekorierter General, stehen in einem Bühnenbild, dass an einen DDR-Grenzübergang erinnert.
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„Bis Mitternacht an der Grenze“: Es geht um Hoffnungen und Ideale, um Ängste und politische Realität, um gelungene und misslungene Fluchtversuche.

Der Göttinger Kultursommer - das bedeutet in diesem Jahr auch Figurentheater. Insgesamt sieben Inszenierungen finden im Rahmen der Göttinger Figurentheatertage statt.

Göttingen - Los geht es am 29. Juli mit der Aufführung „Don Quichotte – ein Spiel“. Ursprünglich war das Mini-Festival bereits für Februar dieses Jahres geplant, musste dann jedoch pandemiebedingt abgesagt werden.

Gespielt wird im Alten Rathaus, in der Musa sowie im Theater der Nacht in Northeim. Bei der Zusammenstellung des Programms legten die Organisatoren ein besonderes Augenmerk darauf, vor allem lokalen Gruppen Auftritte zu ermöglichen und sie damit zu unterstützen.

So findet sich im Programm nicht nur die neueste Inszenierung des Theaters der Nacht aus Northeim, sondern auch zwei weitere im vergangenen Jahr entstandene Arbeiten vom Figurentheater Gingganz aus Meensen und vom Buchfink-Theater Göttingen.

Aber auch vier weitere Gastspiele etablierter Gruppen aus dem Bundesgebiet gibt es beim Mini-Festival zu erleben.

Auch das Theater der Nacht aus Northeim ist mit dabei: „Auf rauer See“ kommt ganz ohne Worte aus.
  • Donnerstag, 29. Juli, 20 Uhr Musa, Figurentheater Gingganz, Meensen: „Don Quichotte – ein Spiel“, ab 14 Jahren. Flachfiguren, Objekte und der Spieler Michael Staemmler werden live gemixt, zerlegt und wieder zusammengesetzt, mit Beamer an die Wand geworfen und wieder aufgesammelt;
  • Freitag, 30. Juli, 20 Uhr, Altes Rathaus, Theater Blaues Haus Krefeld: „Moby Dick“, multimediales Figurentheater nach Hermann Melville, ab 15 Jahren;
  • Sonntag, 1. August, 20 Uhr, Musa, Bühne Cipolla, Bremen: „Mario und der Zauberer“, Figurentheater mit Live-Musik nach der Novelle von Thomas Mann, ab 16 Jahren;
  • Freitag, 6. August, 20 Uhr, Theater der Nacht Northeim: „Auf rauer See“, Maskentheater – ganz ohne Worte, ab 10 Jahren;
  • Donnerstag, 19. August, 20 Uhr, Altes Rathaus, Buchfink-Theater, Göttingen: „Bis Mitternacht an der Grenze“, Figurentheater, ab 14 Jahren;
  • Freitag, 20. August, 18 und 21 Uhr, Altes Rathaus, Figurentheater Cyanacrylat, Münster: „Petunia“, Figurentheater mit Live-Musi´k, ab 12 Jahren;
  • Samstag, 21. August, 18 und 21 Uhr, Musa, Maayan Iungman, Berlin: „Boxes“, visuelle Show mit Figuren und Objekten, ab 12 Jahren.

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen ist bereits gestartet. Tickets sind in der Tourist-Information Göttingen von Montag bis Freitag, 9.30 bis 18 Uhr, sowie Samstag von 10 bis 18 Uhr erhältlich sowie telefonisch unter 0551/ 499 80 31 oder im Internet unter reservix.de.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Parkplatzkapazitäten der einzelnen Veranstaltungsorte aufgrund der gebotenen Corona-Maßnahmen sehr beschränkt sind.

Weitere Informationen dazu und zu den einzelnen Vorstellungen gibt es ebenfalls online unter figurentheatertage.goettingen.de oder kultursommer.goettingen.de. (Melanie Zimmermann)

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