Nach Einsturz: Keller von Fachwerkhaus wird mit Beton ausgegossen

Göttingen. Ein Kellerbereich des Fachwerkhauses an der Göttinger Burgstraße, in dem am Mittwoch ein Teil einer Kellergewölbedecke einstürzte, wird mit Beton ausgegossen.

Das berichtet die Stadtverwaltung. Damit soll eine Grundsicherung für das bis dahin instabile Haus erreicht werden. Auf dieses Vorgehen hatte sich am Donnerstagabend eine Expertenrunde geeinigt.

Die Arbeiten, die auf den betroffenen Kellerbereich beschränkt sind, hatten laut Verwaltung am Freitag in den frühen Vormittagsstunden begonnen und werden voraussichtlich am Samstag abgeschlossen.

Nach Aushärtung des Magerbetons muss festgelegt werden, welche Maßnahmen für die übrigen Kellerbereiche notwendig sind, so die Stadtverwaltung. „In jedem Fall bleibt das Haus nach wie vor unbewohnbar.“

Bei dem Vorfall war ein Arbeiter bei Bauarbeiten teilweise verschüttet worden. Er konnte erst nach gut zweieinhalb Stunden befreit werden. Der Leichtverletzte war zur Beobachtung ins Krankenhaus gekommen.

Die Burgstraße ist weiterhin gesperrt. Auch ein Nachbarhaus darf derzeit nicht bewohnt werden. Am Sonntag soll bei einem Ortstermin entschieden werden, ob das Nachbarhaus wieder freigegeben und die Straßensperrung aufgehoben werden kann.

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