Nach Erdbeben: Göttinger Everest-Filmer brechen Aufstieg ab

Es sollte auf Mount Everest gehen: Hannes Künkel (links) und Nils Peuse von der Göttinger Firma Third Pole wollten drei Alpinisten auf den höchsten Berg der Welt begleiten und das Abenteuer mit hochauflösender Video- und Fototechnik dokumentieren. Nach dem Erdbeben brachen sie das Vorhaben ab. Foto: bsc

Göttingen. Zwei Göttinger Filmemacher wollten den Aufstieg von drei Alpinisten auf den Mount Everest filmen. Nach dem Erdbeben brechen Hannes Künkel und Nils Peuse das Vorhaben ab.

Beide meldeten sich inzwischen über ihren Blog. Sie sind wohlauf. Hintergrund: Das Basislager am Fuß des Mount Everest war von einer Lawine getroffen worden.

Gemeinsam mit den Bergsteigern Alix von Melle und Luis Stitzinger sowie Alexander Brutscher vom Bayerischen Rundfunk haben sie nun entschieden, das Vorhaben mit Blick auf den Ereignisse im Basislager sowie in Nepal abzubrechen.

Ursprünglich sollte eine Dokumentation in der hochauflösender Videotechnik von dem Aufstieg entstehen. Sie sollte im Fernsehen gezeigt werden. Außerdem informierten die Göttinger mit einem Blog im Internet über ihr Vorhaben. (bsc)

www.everest4k.com

Lesen Sie auch: Erdbeben in Nepal: Göttinger Professor kam ums Leben

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.