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Nach Querelen: Neue Jury für den Göttingen Friedenspreis

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Von: Thomas Kopietz

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Uni-Aula am Wilhelmsplatz: Dort wurde bereits mehrfach der Friedenspreis vergeben. (Symbolbild)
Uni-Aula am Wilhelmsplatz: Dort wurde bereits mehrfach der Friedenspreis vergeben. (Symbolbild) © Thomas Kopietz

Der Göttinger Friedenspreis hat eine neue Jury. Das alte Gremium war nach Querelen zurückgetreten.

Göttingen – Nach Querelen um die Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2022 an ein deutsch-russisches Musikprojekt und dem Rücktritt der damaligen Preisjury, was bundesweit und international für Aufsehen sorgte, hat die Stiftung Dr. Roland Röhl eine neue Jury berufen.

Dem dreiköpfigen Gremium gehören die Berliner Politikwissenschaftlerin und Brot für die Welt-Referentin Martina Fischer, die Berliner Pazifistin, Politikerin und frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer sowie der Hamburger Friedens- und Konfliktforscher Michael Brzoska an. Sie vergibt den mit 10 000 Euro dotierten Preis jährlich seit 1999. Die frühere Preisjury unter Vorsitz des Journalisten Andreas Zumach war im Juni zurückgetreten.

Als Grund nannte sie, dass die Stiftung mehrheitlich entschieden habe, die zunächst für September angekündigte öffentliche Verleihung des Friedenspreises 2022 an das zivilgesellschaftliche deutsch-russische Projekt „Musik für den Frieden“ auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. (Thomas Kopietz, mit epd)

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