Entscheidung fällt am 3. Dezember

Nachhaltigkeitspreis: Uni-Stadt Göttingen ist im Finale

Die Göttinger Innenstadt aus der Vogelperspektive: Die Uni-Stadt hat die Chance, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu gewinnen. Luftbild: Stefan Rampfel/Archiv/nh
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Die Göttinger Innenstadt aus der Vogelperspektive: Die Uni-Stadt hat die Chance, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021 zu gewinnen. Luftbild: Stefan Rampfel/Archiv/nh

Die Uni-Stadt ist unter den zehn Finalisten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Ob Göttingen am Ende gewinnt, entscheidet sich bei der Preisverleihung am 3. Dezember.

Die Stadt Göttingen nehme ihre Bürger „mit auf den Weg der Transformation hin zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft“, erklärte die Stiftung. Beteiligung und Teilhabe aller Menschen in der Stadt seien hier eine wichtige Stellschraube. Dabei vernetze das Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft und entwickele die notwendigen Strategien für diesen Prozess. Für Göttingens Weg in die Klimaneutralität habe die Stadt den „Klimaplan Göttingen 2030“ mit mehr als 200 Maßnahmen erarbeitet. Der „Klimaplan Verkehrsentwicklung“ konkretisiere die Strategien für eine nachhaltige Mobilität.

„Göttingen kann sich in Punkte Nachhaltigkeit sehen lassen. In allen Handlungsfeldern können wir gute bis sehr gut Erfolge aufweisen“, freut sich Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Dinah Epperlein, Leiter des neuen Referats für nachhaltige Stadtentwicklung ergänzt: „Bei unsere Recherche sind wir auf vielfältige Ansätze und Projekte der Stadt und ihrer Gesellschaften gestoßen.“ Ein mögliches Preisgeld von 20 000 Euro soll für neue Formen der Bürgerbeteiligung genutzt werden, um Projekte des Klimaplans schneller umsetzen zu können.

Neben Göttingen sind aus Niedersachsen auch Geestland bei Cuxhaven und Steyerberg bei Nienburg beim Finale dabei. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird seit 2008 für außerordentliche Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung vergeben. Die in Düsseldorf ansässige Stiftung arbeitet dabei mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen zusammen.  bsc/epd

nachhaltigkeitspreis.de

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