Wahlkampagnen und Anarchisten

Nachschlag zum Literaturherbst: Baram liest Dienstag aus Weltschatten

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Gefragter, junger Autor: Der Israeli Nir Baram. 

Göttingen. Weil namhafte Autoren erkrankt waren und ihre Termine nachholen und bei anderen kein Auftritt möglich war, geht der Göttinger Literaturherbst in die Nachspielzeit. 

Der Israeli Nir Baram ist aktuell ein extrem gefragter Schriftsteller und gibt nur wenige Lesungen in Europa, darunter die am Dienstag, 8. November, um 19 Uhr in dem Lokal Löwenstein (Rote Straße 28). Die Lesung findet am Abend vor dem historisch wichtigen Datum des 9. Novembers statt.

Nir Baram wird als „die große Entdeckung der hebräischen Literatur“ (ABC) bezeichnet und hat mit „Weltschatten“ einen Roman von beunruhigender Aktualität geschrieben. Es geht um Wahlkampagnen, korrupte Investoren, Skandale und den Kampf junger Anarchisten, die weltweit zu einem Streik aufrufen.

Mit meisterhaftem Blick für die globalen Zusammenhänge legt Nir Baram seinen Finger in die offenen Wunden eines Systems, das vom Hunger nach Geld und Macht beherrscht wird.

Nir Baram, 1976 in Jerusalem geboren, setzt sich übrigens für die Gleichberechtigung der Palästinenser und für Frieden in Israel ein. 

Karten: www.literaturherbst.com

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