Nacht des Wissens: Kraftakt mit Spaßfaktor

Gemeinsame Werbung für die Stadt, die Wissenschaft: Göttingens Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Mitte) präsentierte mit den Vertretern weiterer Wissens-Einrichtungen Höhepunkt in der zweiten Nacht des Wissens. Foto: Papenheim

Göttingen. Es wird ein Riesen-Event: Zu ihrer zweiten Nacht des Wissens am Samstag. 17. Januar erwarten Göttinger Universitäten und Forschungseinrichtungen mindestens 15.000 Besucher.

Es wird ein großer Kraftakt, kündigte Georgia-Augusta-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel bei der Präsentation von Höhepunkten an – ein Kraftakt mit Spaßfaktor.

Weit mehr als 1000 Mitarbeiter, die dafür zum Teil auch ihre Freizeit opfern, bieten von 17 bis 24 Uhr in mehr als 250 Veranstaltungen Experimente und interaktive Präsentationen, Science Slams und Vorträge, Mitmachaktionen und Führungen, Workshops und Filme. Beisiegel: „Ich würde am liebsten von A bis Z alles durchmachen – aber das geht einfach nicht.“

Damit Besucher möglichst viel erleben können und nicht lange nach einem Parkplatz suchen müssen, gibt es wieder einen kostenlosen Shuttle-Bus, der im Zehn-Minuten-Takt die 20 Standorte im Stadtgebiet anfährt – vom Nordcampus über Klinikum und Auditorium bis zur Bunsenstraße, von wo aus ein zweiter Bus zur Hochschule HAWK pendelt. Die gemeinschaftlichen Kosten für die Nacht des Wissens, die die Einrichtungen anteilig tragen, liegen bei knapp 100.000 Euro.

Dafür erwartet die Besucher jede Menge Wissen, das Spaß machen kann und soll. Sie können sich im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in einen Flugsimulator setzen oder testen, ob sie Frühaufsteher oder Langschläfer sind. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt präsentiert eine moderne Weltraumsimulationskammer. Im Klinikum gibt es Sinnesexperimente und ein begehbares Gehirn. Ein OP-Roboter zeigt, was er kann und Pathologen klären darüber auf, dass sie nicht nur Leichen untersuchen. In der Mensa gibt es eine „Bar der Wissens“ mit alkoholfreien Cocktails und Musik der Gruppe „Flooot“.

Das Deutsche Primatenzentrum kann zwar keine lebenden Affen zeigen, aber einen Roboterarm. Brandneu ist ein Ebola-Koffer, mit dem sich das lebensbedrohliche Virus innerhalb von 15 Minuten feststellen lässt.

Auch in der zweiten Nacht des Wissens wird es jede Menge Mitmachaktionen und Bastelangebote für die jüngsten Besucher geben, so dass es auch Kindern und Jugendlichen bis Mitternacht nicht langweilig werden dürfte.

Eine Übersicht über sämtliche Veranstaltungen gibt es in einem gedruckten Programmheft und unter   www.ndw2015.uni-goettingen.de

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