Bund-Länder-Programm

Nachwuchspakt bringt der Uni Göttingen 20 Jung-Professoren-Stellen

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Gute Nachricht für die Universität Göttingen: Die Hocschule profitiert vom Nachwuchspakt von Bund und Ländern, erhält die Förderung für 20 Jung-Professoren-Stellen. Das Foto zeigt das Auditorium am Weender Tor.

Göttingen. Die Universität Göttingen bekommt Geld aus einem Bund-Länder-Programm für die Verpflichtung von 20 Jung-Professoren.

Mit der Förderung im Nachwuchspakt wird die Einrichtung zusätzlicher sogenannter Tenure-Track-Professuren möglich. Das sind Stellen, die nach einer Bewährungsphase unmittelbar in eine Professur auf Lebenszeit übergehen.

Sie sind auch ein Schritt weg von den kurzfristigen Verträgen, die eine kontinuierliche Forschungs- und Lehrarbeit nicht optimal zulassen.

„Die Förderung ermöglicht uns, weitere exzellente Nachwuchskräfte an den Göttingen Campus zu holen und auch langfristig zu halten“, sagt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. „Wir haben die Möglichkeit, unsere Forschungsschwerpunkte weiter zu stärken und auszubauen sowie neue Themen zu setzen“, sagt Beisiegel. Davon profitierten natürlich auch die Studierenden. Die aktuellen Stellen münden schwerpunktmäßig in den Bereich „Data Science/Digitalisierung“, aber auch in viele andere Forschungsbereiche.

Als Stiftungsuniversität hat die Uni Göttingen seit 2004 bereits 51 Professuren im Tenure-Track-Verfahren besetzt. „Der Erfolg bestätigt unser Konzept zur Förderung aller Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in verschiedenen Karrierephasen und mit unterschiedlichen Karrierezielen“, sieht Beisiegel den Kurs der Uni bestätigt, der 2015 in einem Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses festgelegt und auf den Weg gebracht worden war.

Das Konzept beinhaltet den Ausbau der Personalentwicklung für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine klare Ausgestaltung der Personalstruktur und die Gestaltung von Förder- und Beratungsangeboten mit besonderem Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Der Nachwuchspakt umfasst bundesweit 1000 Tenure-Track-Professuren mit einer Fördersumme von bis zu einer Milliarde Euro. Bund und Länder wollen damit diese Art der Professuren erstmals flächendeckend und dauerhaft an den Universitäten in Deutschland etablieren.

In Niedersachsen profitieren neben Göttingen auch die Leibniz-Universität Hannover (21 Stellen) und die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover (3 Professuren) von dem Programm und den Stellen. Insgesamt können nun 44 Tenure-Track-Professuren an diesen drei Hochschulen starten. (pug/tko)

Infos zum Programm gibt es hier.

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