Es wird keine Martin-Sonneborn-Stadt geben

Ratsantrag der Partei zur Namensänderung abgeblockt: Göttingen bleibt Göttingen

Göttingen. Einige Mitglieder von "Die Partei" hatten einen Ratsantrag formuliert, nachdem die Uni-Stadt nach dem Bundesvorsitzenden der Partei in Martin-Sonneborn-Stadt umbenannt werden sollte.  

Doch es wird keine Martin-Sonneborn-Stadt geben: Der Rat hat eine Änderung des Namens Göttingen abgeblockt. Der Namenspatron hatte sich am Nachmittag noch großmütig gezeigt.

Bei der Sitzung am Freitagabend wurde nun mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP beschlossen, diesen Antrag zu ignorieren.

Sonneborn selbst war am Nachmittag mit gut zwei Dutzend seiner Parteifreunde vom Göttinger Hauptbahnhof zum Rathaus marschiert, um für die Namensänderung zu werben. "Nie wieder Göttingen" und "Inhalte überwinden" war auf den Plakaten zu lesen. 

Gebürtiger Göttinger: Martin Sonneborn vor dem Gänseliesel.

Der Namenspatron selbst hatte sich auf HNA-Nachfrage noch großzügig gezeigt: Man werde das Göttinger Gänseliesel nicht in Gänsemartina umbenennen, um den Bürgern der Stadt einen möglichst reibungslosen Übergang in die Zukunft zu ermöglichen. 

Diese Zukunft wird nach der Blockade im Stadtrat nun noch ein wenig auf sich warten lassen müssen.  

Rubriklistenbild: © Herwig

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